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Internationale Architektur


Architecture of Counterrevolution > The French Army in Northern Algeria

Architecture of Counterrevolution
The French Army in Northern Algeria Promotion!

Samia Henni

Nach mehr als 120 Jahren französischer Kolonialherrschaft führten die wachsenden Unabhängigkeitsbestrebungen 1954 zur algerischen Revolution, die bis 1962 andauerte. Um die Aufstände zu bekämpfen, reorganisierten die französischen Zivil- und Militärbehörden das gesamte Territorium, errichteten in kürzester Zeit neue Infrastrukturen und verfolgten eine Baupolitik, die letztlich die französische Dominanz in Algerien stabilisieren sollte. Die Studie beschreibt die architektonischen Massnahmen während dieses langwierigen und blutigen bewaffneten Konflikts. Sie analysiert ihre Ursprünge, Entwicklungen und Ziele, benennt die beteiligten Akteure und zeigt die zugrundeliegenden Entwurfsmethoden auf.

After over 120 years of French colonial rule in Algeria, the growing aspirations for independence culminated in the Algerian Revolution of 1954, which lasted until 1962. In order to combat the uprisings, the French civilian and military authorities reorganised the entire territory of the country, swiftly erected new infrastructures and pursued building policies that were ultimately intended to stabilize French dominance in Algeria. The study describes the architectural responses undertaken in the midst of this protracted and bloody armed conflict. It analyses their origins, evolutions and objectives, identifies the actors involved and reveals the underlying design methods.

Englisch

2017. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
336 Seiten, 73 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-376-3
48.00 CHF / 48.00 EUR


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Zukunft entwerfen. Architektonische Konzepte des GEAM (Groupe d‘Études d‘Architecture Mobile) 1958–1963

Zukunft entwerfen. Architektonische Konzepte des GEAM (Groupe d‘Études d‘Architecture Mobile) 1958–1963 Promotion!

Cornelia Escher

Visionäre Architektur- und Stadtentwürfe als Lösungsansätze für neue gesellschaftliche Herausforderungen – darin sah der GEAM (Groupe d’Études d’Architecture Mobile) seine Aufgabe. Seine Gründung 1958 stand am Anfang einer Welle konzeptioneller Architekturen, die in den späten 1960er Jahren ihren Höhepunkt erreichen sollte. Die Gruppe forderte eine «mobile» Architektur, die flexibel an die Bedürfnisse der Bewohner anzupassen sein sollte, zunächst in Reaktion auf das Ende der Congrès Internationaux d’Architecture Moderne (CIAM), die von jüngeren Architekten zunehmend skeptisch beurteilt wurden. Die Kritik des GEAM, zu dessen bekanntesten Vertretern Yona Friedman, Frei Otto und Oskar Hansen gehörten, zielte weniger auf einen Bruch mit den CIAM-Prinzipien als auf die Erneuerung konzeptioneller Ansätze.

Dabei nimmt der GEAM eine Scharnierstellung ein, in der sich das Visionäre aus dem Modernen formt. Anstatt sich in einer fantastischen Bildproduktion und einer architektonischen Science Fiction zu erschöpfen, dienten die Entwürfe der einzelnen Mitglieder dazu, die architektonische und städtebauliche Debatte zu öffnen. Eines der wenigen gemeinsam entwickelten und realisierten Projekte war die Wanderausstellung L’Architecture mobile, eine breit angelegte Plattform, mit der die Protagonisten 1961/62 ihre Ideen und Konzepte unter anderem in Paris, Hannover, Warschau und Amsterdam präsentierten.

2017. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
428 Seiten, 179 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-365-7
60.00 CHF / 60.00 EUR


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Rudolf Schwarz and the Monumental Order of Things

Rudolf Schwarz and the Monumental Order of Things

Adam Caruso, Helen Thomas (Hg.)

Beiträge von Adam Caruso, Maria Conen, Wolfgang Pehnt, Maria Schwarz, Rudolf Schwarz, Helen Thomas

Das architektonische wie das intellektuelle Werk von Rudolf Schwarz (1897–1961), entstanden in der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, eröffnet ein tiefergehendes Verständnis der deutschen Nachkriegsarchitektur. Dieses Buch untersucht eine Auswahl von neun sakralen und profanen Gebäuden des Architekten, alle im Rheinland gelegen. Die Bauten werden durch neue Planzeichnungen und Fotografien anschaulich gemacht, ergänzt durch Schwarz’ Kommentare zu den vorgestellten Projekten und seinen ins Englische übersetzten Vortrag «Die Baukunst der Gegenwart» von 1958. Essays von Wolfgang Pehnt, Adam Caruso und Helen Thomas sowie ein Gespräch von Maria Conen mit der Architektin Maria Schwarz, Ehefrau von Rudolf Scnwarz, vermitteln Einsichten in sein komplexes Œuvre.

The product of a continuous European architectural and intellectual practice that bridged the Second World War, the work of Rudolf Schwarz (1897–1961) allows a deeper understanding of post-war German architecture. This book examines nine of his religious and secular buildings sited in the Rhineland, which are presented through new survey drawings and photographs. These are accompanied by Schwarz’s project descriptions and his lecture ‘Architecture of Our Times’ from 1958, which contextualizes his approach. Essays by Wolfgang Pehnt and an interview with Schwarz’s wife, the architect Maria Schwarz, provide further insight into this complex oeuvre.

Englisch

2016. 24 x 32 cm, Leinen
334 Seiten, 163 Abbildungen und Pläne
ISBN 978-3-85676-362-6
89.00 CHF / 85.00 EUR


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Weise, gelehrt und erfahren

Weise, gelehrt und erfahren

Philibert Delorme und die gesellschaftliche Verantwortung des Architekten in der französischen Renaissance

Niklas Naehrig
Vorwort von Werner Oechslin

Kein anderer Architekt hat das Baugeschehen im Frankreich des 16. Jahrhunderts so sehr geprägt wie Philibert Delorme (um 1514–1570). Von Henri II an den französischen Hof geholt, bestimmte er als oberster Baubeamter das Erscheinungsbild der Monarchie nicht nur im Hinblick auf ihre Repräsentationsbauten. Nach Henris Tod wandte er sich dem Schreiben zu, ja er definierte das Fachbuch der Architektur neu und etablierte den Typus eines politischen Architekten, der seine Tätigkeit konsequent auf das Gemeinwohl ausrichtet.


Diesen Architekten, der sich als genialer Künstler und gleichermassen als verantwortliches Mitglied einer kulturellen wie politischen Elite versteht, charakterisierte Delorme im Premier Tome (erschienen 1567) mit den Worten sage, docte & expert als weise, gelehrt und erfahren. Philibert Delorme beschreibt einen Architekten, der in der Gegenwart einen Standpunkt bezieht und Architektur als Abbild der Verhältnisse sieht – und gelegentlich auch als Wunschbild solcher, die er sich erhofft.

2016. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
388 Seiten, 84 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-359-6
58.00 CHF / 54.00 EUR


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Die Stadt der Moderne >Strategien zu Erhaltung und Planung

Die Stadt der Moderne
Strategien zu Erhaltung und Planung

Vittorio Magnago Lampugnani, Konstanze Sylva Domhardt (Hg.)

Beiträge von Joseph Abram, Eva Branscome, Winfried Brenne, Konstanze Sylva Domhardt, Heidi Fengel, Nicole Froberg, Bernhard Furrer, Ulrich Hartung, Alexander Krauß, Vittorio Magnago Lampugnani, Michael Rainer, Pierre Rey, Sylvia Schönolt, Oliver Leo Schreiber, Sibylle Schulz

Wie können städtebauliche Zeugnisse des 20. Jahrhunderts in Gegenwart und in Zukunft als «erlebbares Ganzes» erhalten werden? Wie soll die Denkmalpflege mit der modernen Stadt umgehen? Neun Fallbeispiele zu europäischen Städten, Ensembles und Siedlungen veranschaulichen die schwierige Balance zwischen Bewahren und Gestalten. Die Beiträge stammen von Historikern, Vertretern aus den Bereichen der Bauforschung und Inventarisation, praktischen Denkmalpflegern, Architekten und Stadtplanern.

Welche Kriterien spielen bei der Denkmalbegründung eine Rolle? Neben der physi­schen Überlieferung gewinnen stadträumliche Konzeptionen – die städtebauliche Leitidee, der essentielle Gehalt des Stadtplans oder eine bewusst angestrebte ­Flexibilität in der Nutzung – zusehends an Bedeutung. Wie lässt sich der Zeugniswert erhalten, wenn stadtpolitische Entscheidungen, wirtschaftliche, soziale oder demografische Entwicklungen für die denkmalpflegerische Arbeit zu berücksichtigen sind? Jeder Umgang mit der modernen Stadt erfordert eine ganzheitliche ­Betrachtung über die Grenzen der Disziplin Denkmalpflege hinaus.

Neben der beeindruckenden Fülle neuer Baumaterialien und Arbeitstechniken stellt der neue Massstab im Städtebau des 20. Jahrhunderts die Denkmalpflege vor grosse Herausforderungen. Gelten für Bauten und Ensembles der Moderne eigene Regeln? Unterscheiden sich die prinzipiellen Herangehensweisen im Umgang mit Objekten des 20. Jahrhunderts gegenüber denen früherer Epochen?

2016. 19,5 x 29,7 cm, Klappenbroschur
276 Seiten, 162 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-355-8
58.00 CHF / 54.00 EUR


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Die «città animata» > Mailand und die Architektur von Asnago Vender

Die «città animata»
Mailand und die Architektur von Asnago Vender

BSA Forschungsstipendium / FAS Bourse de Recherche

Giulio Bettini
Mit einem Vorwort von Bruno Reichlin 

Die Fassadengestaltungen der Architekten Mario Asnago (1896–1981) und Claudio Vender (1904–1986) geben zahlreichen Strassenzügen in Mailand ein Gesicht. Sie modellieren den Aussenraum, so dass er, einem Innenraum vergleichbar, einen behausenden Charakter annimmt. Mit eleganten, von formaler Zurückhaltung, doch zugleich von grossem Erfindungsreichtum geprägten Fassaden rhythmisieren die Gebäude von Asnago Vender das Erscheinungsbild der Strassen. Welche kompositorischen Elemente kamen hier zum Einsatz? Wie wirken sich einzelne architektonische Kunstgriffe auf die Stadtgestalt aus?

In der vierten Publikation der Reihe BSA Forschungsstipendium beschreibt und analysiert Giulio Bettini die von Asnago Vender eingesetzten volumetrischen, architektonischen und konstruktiven Mittel und setzt sie in Bezug zur städtebaulichen Tradition Mailands sowie zur Stadtbaukunst des 20. Jahrhunderts

2016. 19 x 26 cm, Klappenbroschur
70 Seiten, 162 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-361-9
25.00 CHF / 23.50 EUR

Die italienische Ausgabe dieser Publikation erscheint unter dem Titel La città animata, 
Milano e l’architettura di Asnago Vender bei Libraccio Editore in Mailand.


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Atlas of the Functional City > CIAM 4 and Comparative Urban Analysis

Atlas of the Functional City
CIAM 4 and Comparative Urban Analysis

Evelien van Es, Gregor Harbusch, Bruno Maurer, Muriel Pérez, Kees Somer,
Daniel Weiss (Hg.)
Infographik: Studio Joost Grootens

Zu den wichtigsten der elf CIAM-Kongresse (Congrès Internationaux d'Architecture Moderne, 1928-1959) gehört der legendäre 4. Kongress von 1933, welcher der «Funktionalen Stadt» gewidmet war. 34 Städte wurden nach einem festgelegten Schema kartografisch erfasst und konnten so vergleichend analysiert werden. Im Atlas of the Funktional City wird das gesamte überlieferte Material erstmals systematisch zusammengeführt, publiziert und im überregionalen städtebaulichen Kontext untersucht.

Englisch

2014. 24 x 30 cm, Hardcover
480 Seiten, 750 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-338-1
98.00 CHF / 89.50 EUR

Ausserhalb des deutschsprachigen Raumes lieferbar über / Available outside the German­-speaking countries from
Uitgeverij THOTH, Bussum (The Netherlands)


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Allmann Sattler Wappner Architekten > Optionen / Options

Allmann Sattler Wappner Architekten
Optionen / Options

Uta Leconte, Pedro Ferreira (Hg.)

Mit einer Einleitung von Kaye Geipel

Die Bauten und Projekte des Münchner Büros Allmann Sattler Wappner Architekten können gleichermassen überraschen und erfreuen. Sie zeichnen sich durch Transparenz, Klarheit und Leichtigkeit aus. Die Entwürfe zeugen von grosser Sensibilität; sie reagieren intelligent auf die jeweilige Situation – lokal, kulturell und sozial. 32 Themen, Fragen und Problemstellungen, mit denen sich die Architekten in ihrer Arbeit auseinandersetzen, werden anhand von Bauten, Entwürfen und städtebaulichen Planungen greifbar. Die Publikation gibt Einblick in die Vorgehensweise eines erfolgreichen Architekturbüros.

Texte in Deutsch und Englisch

2014. 23 x 31 cm, Klappenbroschur
392 Seiten, 604 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-319-0
80.00 CHF / 76.00 EUR

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Asnago Vender and the Construction of Modern Milan

Asnago Vender and the Construction of Modern Milan

Adam Caruso, Helen Thomas (Hg.)

Beiträge von Adam Caruso, Angelo Lunati, Giò Ponti, Ernesto N. Rogers, Aldo Rossi,
Helen Thomas, Cino Zucchi
Fotografien von Hélène Binet

Diese erste Publikation in englischer Sprache über die italienischen Architekten Mario Asnago (1896–1981) und Claudio Vender (1904–1986) macht die erstaunliche Transformation der Stadt Mailand im 20. Jahrhundert greifbar. Anhand von ausgewählten Projekten werden die konzeptionellen und materiellen Qualitäten der Gebäude analysiert und durch neue Planzeichnungen und Fotografien veranschaulicht. Das Buch erscheint in der Reihe Die Grenzen der Moderne – eine vergessene Generation europäischer Architekten.

Englisch

3. Auflage 2017. 24 x 32 cm, Leinen
248 Seiten, 140 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-341-1
78.00 CHF / 78.00 EUR

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Buchner Bründler > Bauten

Buchner Bründler
Bauten

Konzept in Zusammenarbeit mit Ludovic Balland

Gespräche mit Philipp Esch, Hélène Grimaud, Mat Hennek, Tibor Joanelly, Andreas Ruby, Thomas Wüthrich, Caspar Zellweger u. a.

Fotografien von Iwan Baan, Oliver Lang, Mark Niedermann, Ruedi Walti, Dominique Marc Wehrli

Mit Gebäuden wie dem Schweizer Pavillon für die World Expo 2010 in Shanghai oder dem Volta Zentrum Basel haben die Basler Architekten Buchner Bründler internationales Renommee erlangt. Die Monografie präsentiert ausgewählte Objekte des Büros wie die Basler Jugendherberge St. Alban oder den Pavillon im Architekturpark Jinhua, China.
Insgesamt 20 Bauten werden aus verschiedenen Blickwinkeln vorgestellt. Fotografien und Pläne sowie Beiträge von Nutzern, Kritikern, Architekten und weiteren Beteiligten im Gespräch mit Daniel Buchner und Andreas Bründler machen zahlreiche interessante Facetten der Gebäude nachvollziehbar und geben Einblick in die Arbeitsweise des Büros.

2. Auflage 2014. 23 x 27 cm, Hardcover
336 Seiten mit 34 Falttafeln, 453 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-297-1
98.00 CHF / 92.00 EUR

Ausgezeichnet mit der Goldmedaille beim Wettbewerb
«Schönste Bücher aus aller Welt» 2014 der Stiftung Buchkunst


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The Stones of Fernand Pouillon > An Alternative Modernism in French Architecture

The Stones of Fernand Pouillon
An Alternative Modernism in French Architecture

Adam Caruso and Helen Thomas (Hg.)

Beiträge von Adam Caruso, Jacques Lucan, Fernand Pouillon, Helen Thomas

Fotografien von Hélène Binet

Mit dieser ersten Publikation in englischer Sprache über den französischen Architekten Fernand Pouillon (1912–1986) eröffnet sich eine neue Perspektive auf die Architektur des 20. Jahrhunderts. Neben einem Text von Pouillon über die Position des Architekten in seinem sich stetig verändernden kulturellen Kontext und Jacques Lucans Essay zur architektonischen Haltung Pouillons gegenüber der Moderne und dem Städtebau der Nachkriegszeit analysiert Adam Caruso den Zusammenhang von Material und Konstruktion, veranschaulicht an Fotografien und neu gezeichneten Konstruktionsplänen der untersuchten Projekte. Dieses Buch erscheint in der Reihe Die Grenzen der Moderne – eine vergessene Generation europäischer Architekten.

Englisch

3. Auflage 2015. 24 x 32 cm, Hardcover
192 Seiten, 78 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-324-4
62.00 CHF / 58.00 EUR

DAM Architekturbuchpreis 2014

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Otto Kolb – Architekt und Designer

Otto Kolb – Architekt und Designer

Rahel Hartmann Schweizer

Für den Schweizer Architekten und Designer Otto Kolb (1921–1996) stellte das Bauen ebenso eine kreative Herausforderung dar wie das Gestalten von Möbeln. 1948 nahm er den Ruf des Institute of Design in Chicago an, wo er zwölf Jahre lang als Architekt und Hochschullehrer wirkte. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz ­realisierte er für sich und seine Familie sein Hauptwerk, das überaus unkonventionelle zylinderförmige Glashaus in Wermatswil. Hier fliessen viele in seinen Bauten und Projekten immer wiederkehrende Themen zusammen: die traditionelle japanische Kunst, die organische Architektur und das industrielle Bauen.

2013. 22,5 x 30 cm, Hardcover
280 Seiten, 277 Abbildungen 
ISBN 978-3-85676-315-2
82.00 CHF / 77.00 EUR


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Architektur und Politik: Ernst Egli und die türkische Moderne 1927–1940

Architektur und Politik: Ernst Egli und die türkische Moderne 1927–1940

Oya Atalay Franck

Anders als in Westeuropa und in Nordamerika, wo die Moderne das Ergebnis eines sich über viele Jahrhunderte erstreckenden gesellschaftlichen, kulturellen und künstlerischen Evolutionsprozesses war, kam ihr in der Türkei der Charakter eines nationalen Projekts zu. Dieses Projekt war in sich widersprüchlich, denn die junge Republik verfolgte zwei schwer zu vereinbarende Ziele: die Türkei dem Westen anzugleichen und sie zugleich von ihm zu differenzieren. In der Publikation werden verschiedene Aspekte dieses Vorhabens am Beispiel eines einzelnen Akteurs jener Zeit analysiert – des schweizerisch-österreichischen Architekten Ernst Egli (1893–1974).

2012. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
267 Seiten, 175 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-255-1
58.00 CHF / 54.00 EUR


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The Heart of the City > Die Stadt in den transatlantischen Debatten der CIAM 1933–1951

The Heart of the City
Die Stadt in den transatlantischen Debatten der CIAM 1933–1951

Konstanze Sylva Domhardt

Die Leitsätze der Moderne zu einer «funktionellen Stadt» haben den heutigen gebauten Lebensraum massgeblich geprägt. Aber die Stadt des 20. Jahrhunderts war nie allein Zeugnis rein rationaler Entwurfsentscheidungen. Ihre Räume wurden immer auch bewusst als Orte für eine menschliche Gemeinschaft gestaltet. Die Congrès Internationaux d’Architecture Moderne (CIAM) haben die Stadt weit über ihre funktionalen Aspekte hinausgehend gedeutet. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg gaben sie ihr ein menschliches Gesicht. In einer unkonventionellen Arbeitsgemeinschaft aus Architekten, Stadtplanern, Künstlern, Historikern und Sozialforschern erhoben sie den öffentlichen Raum als «Heart of the City» zu einem Topos der Planung. Die vielfältigen Analysen und Entwürfe der CIAM spiegeln auf einzigartige Weise einen ideologischen Wandel innerhalb der Moderne.
Ihre in Kongressen und informellen Treffen entwickelte Idee einer «Humanisierung der Stadt» verbreiteten die CIAM durch Publikationen und eine intensive Korrespondenz bis über den Atlantik. Es entstand ein fruchtbarer Austausch, in dem theoretische Konzepte und konkrete Modelle aus Amerika auf die europäische Stadt zurückwirkten. Diesem transatlantischen Dialog und seinem Einfluss auf die städtebauliche Entwicklung Europas sowie die gesellschaftliche Erneuerung nach dem Krieg geht das Buch nach.

2012. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
424 Seiten, 167 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-277-3
62.00 CHF / 58.00 EUR


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Im Laboratorium der Moderne >Das Atelierwohnhaus von Theo van Doesburg in Meudon >Architektur zwischen Abstraktion und Rhetorik

Im Laboratorium der Moderne
Das Atelierwohnhaus von Theo van Doesburg in Meudon
Architektur zwischen Abstraktion und Rhetorik

Matthias Noell

Fotografien von Ilse Leenders

In den Jahren 1929 bis 1931 errichtete der niederländische Maler und Kunsttheoretiker Theo van Doesburg (1883–1931) in Meudon bei Paris ein Atelierwohnhaus für sich und seine Frau. In diesem Haus von hoher ­konzeptioneller wie auch formaler architektonischer Qualität fliessen van Doesburgs Gedanken zu Kunst und Architektur auf eindrucksvolle Weise zusammen. Die erste Monografie über das einzige ausgeführte Gebäude van Doesburgs beschreibt neben der Baugeschichte des Hauses ein umfassendes Bild der theoretischen Überlegungen seines Architekten und ihrer Umsetzung in die Praxis.

2011. 16 x 24 cm, Klappenbroschur 
262 Seiten, 120 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-246-9
52.00 CHF / 49.00 EUR


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Europa in Palästina > Die Architekten des zionistischen Projekts 1902–1923

Europa in Palästina
Die Architekten des zionistischen Projekts 1902–1923

Ita Heinze-Greenberg

Im utopischen Roman Altneuland, 1902 in Leipzig erschienen, beschreibt der Wiener Publizist und Bühnenautor Theodor Herzl seine Vorstellungen eines Palästina im Jahre 1923: einen auf national-jüdischen Ideen basierenden hochzivilisierten und -technisierten Staat mit westlich orientierter pluralistischer Bevölkerungsstruktur.
Tatsächlich durchlief das zionistische Projekt in den Jahren zwischen 1902 und 1923 eine unglaublich rege Experimentier- und Aufbauphase. Massgebliche Unternehmungen wie das Technikum in Haifa, die Kunstgewerbeschule in Jerusalem, die Gründung der ersten jüdischen Stadt Tel Aviv, die landwirtschaftlichen Siedlungen im Galil sowie die Elektrifizierung Palästinas wurden auf den Weg gebracht.
Die grünen Tische, an welchen die Strategien entworfen wurden, standen dabei im Herzen Europas – die planenden Köpfe stammten überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum. Neben Herzl stellt die Publikation weitere prägende Figuren der zionistischen Bewegung vor: Oskar Marmorek, Boris Schatz, Arthur Ruppin und Alexander Baerwald. Dieses bis heute nachhaltige, politisch brisante Kapitel westlichen Ideentransfers in den Nahen Osten gehört ebenso zur Kulturgeschichte Europas wie zur Entwicklungsgeschichte des Staates Israel.

2011. 24 x 28 cm, Klappenbroschur
240 Seiten, 101 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-230-8
60.00 CHF / 56.00 EUR


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Karl Moser > Architektur für eine neue Zeit, 1880 bis 1936

Karl Moser
Architektur für eine neue Zeit, 1880 bis 1936

Werner Oechslin, Sonja Hildebrand (Hg.)

Mit Beiträgen von Hubertus Adam, Sylvia Claus, Thomas Gnägi, Uta Hassler, Sonja Hildebrand, Ulrike Jehle-Schulte Strathaus, Gerhard Kabierske, Hans Kollhoff, Daniel Kurz, Stanislaus von Moos, Werner Oechslin, Ulrich Maximilian Schumann, Laurent Stalder, Ernst Strebel, Andreas Tönnesmann, Lukas Zurfluh sowie Nicole Caminada, Melchior Fischli, Cristina Gutbrod, Isabel Haupt, Raya Hauri, Matthias Schirren, Martino Stierli, Matthias Walter

Karl Moser (1860–1936) ist eine der prägenden Figuren der frühen Moderne. Sein immenses Œuvre umfasst nahezu 600 Bauten und Projekte sowie sämtliche Gattungen vom Wohnhaus bis zum Siedlungs- und Städtebau. Seine Gebäude sind nicht nur in Zürich, sondern auch in Aarau, Basel, in Wik bei Kiel oder Frankfurt am Main zu finden. Die zweibändige Monografie mit vollständigem Werkverzeichnis, 111 ausgewählten Projekten sowie Aufsätzen zu verschiedenen Aspekten seines Schaffens erschien zu seinem 150. Geburtstag als Resultat eines mehrjährigen Forschungsprojekts.

2010. 22,5 x 30 cm, 2 Bde., Hardcover im Schuber
368 und 424 Seiten, 1019 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-250-6
180.00 CHF / 168.00 EUR


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Peter Steiger > Chancen und Widerstände auf dem Weg zum nachhaltigen Planen und Bauen

Peter Steiger
Chancen und Widerstände auf dem Weg zum nachhaltigen Planen und Bauen

Beiträge von Peter Steiger sowie Conrad U. Brunner, Clemens Deilmann, Heiner Knell
Severin Lenel, Jakob Maurer, Simone Rümmele, René Sigg, Christiane Thalgott
Vorwort von Werner Oechslin

Peter Steiger (geb. 1928), Sohn des Künstlerehepaars Rudolf Steiger und Flora Steiger-Crawford, hat mit ­seinen Bauten, die oft im Auftrag grosser Unternehmen wie CERN, IBM oder Göhner entstanden, die Schweizer Siedlungs- und Architekturlandschaft massgeblich geprägt. Neben dem Architekten, der in einer selbst­kritisch dargestellten Autobiografie spannende wie überraschende Blicke hinter die Kulissen gibt, ­äussern sich verschiedene Autoren, die Peter Steigers Leistungen in den Bereichen des nachhaltigen Bauens, der Ortsplanung und der Architektur kommentieren und analysieren. Ein detaillierter Werkkatalog beschliesst die Publikation.

2009. 21 x 24 cm, Klappenbroschur
330 Seiten, 277 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-242-1
52.00 CHF / 49.00 EUR


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Palladianismus > Andrea Palladio – Kontinuität von Werk und Wirkung

Palladianismus
Andrea Palladio – Kontinuität von Werk und Wirkung

Werner Oechslin

Wie kaum ein anderer Architekt prägte Andrea Palladio (1508–1580) eine in seiner Zeit neue Baukunst, die über ganz Europa bis nach Amerika Verbreitung fand und bis heute wirksam bleibt. Werner Oechslin geht dem Phänomen Palladianismus in doppelter Hinsicht nach. Zunächst untersucht er die Voraussetzungen in Palladios eigener Architektur, um sich dann dem vielfältigen Umgang mit Palladios Vorbild vor allem in Deutschland, Frankreich, Holland und England im Laufe der Jahrhunderte bis in die Gegenwart hinein zu widmen.

2008. 26,5 x 32,5 cm, Leinen mit leinenkaschiertem Schuber
344 Seiten, 241 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-239-1
160.00 CHF / 150.00 EUR


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Adolf Loos > Die Kultivierung der Architektur

Adolf Loos
Die Kultivierung der Architektur

Ákos Moravánszky, Bernhard Langer, Elli Mosayebi (Hg.)

Beiträge von Béla Kerékgyártó, Ákos Moravánszky, Ole W. Fischer, Bernhard Langer,
Kornel Ringli, Marie Theres Stauffer, Kristian Faschingeder, Eva Stricker, Elli Mosayebi
Interview mit Hermann Czech und Adolf Krischanitz

In der Reihe der Interpretationen zu Adolf Loos (1870–1933) wurde kaum je die Frage nach der Beziehung zwischen Geschriebenem und Gebautem gestellt. Dieser Analyse des architekturtheoretischen Programms im Kontext des gebauten Werks widmet sich die vor­liegende Publikation, erweitert durch ein aktuelles Bilddossier von Bauten, Räumen, Oberflächen und Details, das dem Loos’schen Verständnis von Raum und Raumgestaltung visuell auf die Spur zu kommen sucht.

2008. 21 x 26,5 cm, Klappenbroschur
288 Seiten, 159 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-220-9
48.00 CHF / 45.00 EUR

Auszeichnung «Die schönsten Schweizer Bücher 2008»


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Hermann Muthesius 1861-1927 > Das Landhaus als kulturgeschichtlicher Entwurf

Hermann Muthesius 1861-1927
Das Landhaus als kulturgeschichtlicher Entwurf

Laurent Stalder

Hermann Muthesius zählt zu den führenden Persönlichkeiten der deutschen Kulturpolitik und Reformbemühungen am Beginn des 20. Jahrhunderts. Seine zahlreichen Schriften zum Wohnhausbau wie das Das englische Haus (1908) und das Standardwerk Wie baue ich mein Haus? (1917) wurden breit rezipiert. In der Studie werden erstmals die Entwurfs- und Bautätigkeit sowie ausgewählte Publikationen des Architekten und deren Rezeption in einen kulturhistorischen Kontext gestellt und vor diesem Hintergrund umfassend bewertet.

2008. 17 x 24 cm, Klappenbroschur, 224 Seiten, 151 Abb. sw
ISBN 978-3-85676-219-3
48.00 CHF / 45.00 EUR


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Barockrezeption zwischen Historismus und Moderne > Die Architekturdiskussion in Prag 1890-1914

Barockrezeption zwischen Historismus und Moderne
Die Architekturdiskussion in Prag 1890-1914

Alena Janatková

Mit einem Vorwort von Werner Oechslin

Die Aufwertung des Barocks und die Sanierung der Prager Altstadt führten um 1900 zur Aufnahme barocker Stilelemente in die Architektur, die letztendlich in den tschechischen Architekturkubismus mündeten.
Alena Janatkovás Studie beleuchtet die gegenseitige Beeinflussung von Kunstgeschichte, Denkmalschutz, Architekturtheorie und architektonischer Praxis um 1900.

2000. 17 x 24 cm, Klappenbroschur, 213 Seiten, 70 Abb. sw
ISBN 978-3-85676-095-3 (für die Schweiz)
ISBN 978-3-7861-2400-9 (für die übrigen Länder)
24.80 CHF / 19.00 EUR


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Die formale Grundlegung der modernen Architektur

Die formale Grundlegung der modernen Architektur

Peter Eisenman

Herausgegeben und mit einem einführenden Text von Werner Oechslin

Anhand ausgewählter Bauten von Le Corbusier, Alvar Aalto, Frank Lloyd Wright und Giuseppe Terragni analysiert Peter Eisenman die Merkmale allgemeiner und spezifischer Form, deren Zusammenspiel er als Grundlage architektonischer Erfindung und Komposition ausweist. Gleichzeitig wird in seiner Studie der Ausgangspunkt des theoretischen und praktischen Werks von Peter Eisenman erkennbar.

2005. 21 x 24 cm, Klappenbroschur, 269 Seiten, 297 Abb. sw
ISBN 978-3-85676-067-0
65.00 CHF / 61.00 EUR


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Gottfried Semper > Ein Architekt des 19. Jahrhunderts

Gottfried Semper
Ein Architekt des 19. Jahrhunderts

Harry Francis Mallgrave

Harry F. Mallgrave kombiniert in seiner intellektuellen Biografie rein biografische und architekturgeschichtliche, ideen- und wissenschaftsgeschichtliche Gesichtspunkte und situiert Gottfried Semper in seiner Zeit.

2001. 25 x 29 cm, Steifbroschur
430 Seiten, 157 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-104-2
120.00 CHF / 112.00 EUR


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Hans Schmidt 1893-1972 > Architekt in Basel, Moskau, Berlin-Ost

Hans Schmidt 1893-1972
Architekt in Basel, Moskau, Berlin-Ost

Kritischer Werkkatalog von Ursula Suter

Mit Beiträgen von Bruno Flierl, Simone Hain, Kurt Junghanns, Werner Oechslin, Ursula Suter

Hans Schmidt gehört zu den führenden Architekten und Theoretikern des Neuen Bauens in der Schweiz. Wie kaum ein Zweiter vertrat er eine konsequent auf die neuen Bedingungen von Technik und Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Architektur. In frühen Jahren im radikalen, technisch und sozial orientierten Flügel der CIAM engagiert, beschäftigte ihn später vermehrt auch die Synthese von Industrialisierung und kultureller Tradition.

1993. 22,5 x 30 cm, Klappenbroschur
400 Seiten, 1000 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-050-2
78.00 CHF / 73.00 EUR


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Hans Wittwer 1894 – 1952

Hans Wittwer 1894 – 1952

Hans-Jakob Wittwer (Hg.)

Ausgewählter und kommentierter Werkkatalog.

Mit einem Vorwort von Julius Posener

Hans Wittwer wurde 1927 als Lehrer an das Bauhaus Dessau berufen und war bis zu seiner Entlassung 1933 durch die NSDAP an der Kunstgewerbeschule in Halle tätig. Er arbeitete als baukünstlerischer Berater der Stadt Halle und realisierte – bis zu seiner endgültigen Rückkehr in die Schweiz im Jahr 1934 – neben dem Flughafen-Restaurant Halle-Leipzig verschiedene Bauten in Halle und Umgebung.

Deutsch / with a summary in English

1988. 2., überarb. Aufl., 22,5 x 30 cm
Klappenbroschur, 99 Seiten, 172 Abb. sw
ISBN 978-3-85676-026-7
49.00 CHF / 46.00 EUR


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Harry Rosenthal 1892–1966 > Architekt und Designer in Deutschland, Palästina, Grossbritannien

Harry Rosenthal 1892–1966
Architekt und Designer in Deutschland, Palästina, Grossbritannien

Sylvia Claus

Der Architekt und Designer Harry Rosenthal gehörte zu den bedeutenden Vertretern der deutschen Moderne der 1920er und frühen 1930er Jahre. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde seine Karriere jedoch jäh unterbrochen. Die Publikation ­rekonstruiert Rosenthals Wirken als Architekt und Innen­architekt in Deutschland, Palästina und Grossbritannien und leistet damit auch einen differenzierten Beitrag zur Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts.

2006. 20 x 30 cm, Hardcover
272 Seiten, 255 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-156-1
65.00 CHF / 61.00 EUR


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Noto - Idealstadt und Stadtraum im sizilianischen 18. Jahrhundert

Noto - Idealstadt und Stadtraum im sizilianischen 18. Jahrhundert

Paul Hofer

Paul Hofer analysiert die im 18. Jahrhundert neu aufgebaute Stadt Noto anhand von Schrift- und Planquellen und mit zahlreichen Zeichnungen und beschreibt deren «Rhetorik und Dramaturgie».

1996. 24 x 34 cm, Leinen
418 Seiten, 248 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-049-6
130.00 CHF / 120.00 EUR


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Wilhelm Freiherr von Tettau 1872-1929 > Architektur in der Krise des Liberalismus

Wilhelm Freiherr von Tettau 1872-1929
Architektur in der Krise des Liberalismus

Ulrich Maximilian Schumann

Die Monografie würdigt das Werk eines ungewöhnlichen Architekten und beleuchtet darüber hinaus die Krise des Bürgertums im ausgehenden 19. Jahrhundert sowie die für die Entstehung der modernen Kunst und Architektur prägende Zeit um 1900. Wilhelm von Tettau wie auch andere Reformarchitekten loten die Chancen ‘moderner’ Architektur zwischen Geschichtsvergessenheit und -fixierung, Willkür und Uniformität, Künstlerkult und Vereinnahmung der Kunst aus.

2002. 20 x 30 cm, Steifbroschur
212 Seiten, 266 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-101-1
90.00 CHF / 84.00 EUR


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Zeitgeist Berlin Invalidenpark

Zeitgeist Berlin Invalidenpark

Institut für Landschaftsarchitektur ILA, ETH Zürich (Hg.)

Beiträge von Christophe Girot, Brigitte Franzen, Richard Ingersoll, Lars Lerup, Thies Schröder, Philip Ursprung, Udo Weilacher, Clemens A. Wimmer

Fotografien von Andreas Muhs

Videostills von Marc Schwarz

Das Areal des Invalidenparks lag nach dem Zweiten Weltkrieg im militärisch besetzten Grenzgebiet. Mit der neuen Parkanlage schuf der Landschaftsarchitekt Christophe Girot 1997 einen Ort, der Irritation nicht scheut, zugleich aber eine Brücke schlägt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Verkehr, Ruhe und Spiel.

After World War II, the area of the Invalidenpark was part of the border land and occupied by military. The landscape architect Christophe Girot’s new Invalidenpark (1997) does not shun irritations from observers, but builds a viable bridge between past and present, bet­ween traffic, quiet leisure and play.

Deutsch / Englisch

2006. 17 x 24 cm, Hardcover
160 Seiten, 477 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-187-5
38.00 CHF / 35.00 EUR


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«Der Magus des Nordens» > Alvar Aalto und die Schweiz

«Der Magus des Nordens»
Alvar Aalto und die Schweiz

Teppo Jokinen/Bruno Maurer (Hg.)

Mit einem Vorwort von Werner Oechslin und Beiträgen von Antoine Baudin, Karin Gimmi, Teppo Jokinen, Hannu Laaksonen, Bruno Maurer, Arthur Rüegg, Ulrich Stucky

Anlässlich des 100. Geburtstags von Alvar Aalto (1898–1976) werden zum ersten Mal seine Kontakte zur Schweiz und sein immenser Einfluss auf die Schweizer Architektur des 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der engen Beziehungen zwischen Finnland und der Schweiz untersucht.

1998. 23 x 27 cm, Klappenbroschur
208 Seiten, 184 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-086-1
68.00 CHF / 64.00 EUR


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Bibliotheksbauten

Bibliotheksbauten

Annette Gigon, Mike Guyer, Gregory Grämiger, Barbara Schlauri, Ulrike Traut (Hg.)

Vorwort von Annette Gigon und Mike Guyer
Beiträge von Gregory Grämiger, Michael Hagner, Markus Joachim, Ilma Rakusa, Arthur Rüegg, Philip Ursprung

Gestaltet von Trix Wetter

Bibliotheksgebäude dienen seit jeher nicht allein als Wissensspeicher, sondern ebenso als kollektiver Ort des Studiums, der stillen Lektüre, aber auch der Kommunikation. Obwohl das gedruckte Buch in den letzten Jahren durch die vermeintlich uneingeschränkte Verfügbarkeit von Informationen im Internet eine starke Konkurrenz erfahren hat, zeugen spektakuläre Bauten von der ungebrochenen Aktualität und Faszination der Bauaufgabe .öffentliche Bibliothek. Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die jüngste Gegenwart reichend umfasst die Publikation eine Auswahl von 40 besonders innovativen Bibliotheksgebäuden aus Europa, Asien und Amerika. Jedes wird mit Fotografien, Plänen und einem ausführlichen Erläuterungstext präsentiert. In sechs begleitenden Texten nähern sich Historiker, Publizisten, Bibliotheksfachleute und Literaten den Orten an, in denen Bücher gesammelt, genutzt, gelesen und geliebt werden.

Annette Gigon und Mike Guyer haben eine Professur für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich inne und führen seit 1989 gemeinsam das Architekturbüro Gigon / Guyer in Zürich. Die Architekten Gregory Grämiger, Barbara Schlauri und Ulrike Traut sind wissenschaftliche Mitarbeiter an der Professur von Annette Gigon und Mike Guyer.

2018. 24 x 28 cm, Broschur
ca. 310 Seiten, ca. 600 Pläne und Abbildungen
ISBN 978-3-85676-381-7
ca. 89.00 CHF / 89.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2018

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Giedion and America > Repositioning the History of Modern Architecture

Giedion and America
Repositioning the History of Modern Architecture

Reto Geiser

Gestaltet von Büro 146

Als der Schweizer Kunsthistoriker und Architekturkritiker Sigfried Giedion 1938 dem Ruf an die Harvard University folgte, konnte er die nachhaltige Wirkung dieses kurzen Engagements kaum erahnen. Während sein Werk in Nordamerika bald Anerkennung fand, wurde es in seiner Heimat nur mit grosser zeitlicher Verzögerung veröffentlicht. Reto Geiser gibt neuen Aufschluss über Giedions Leben und untersucht die Auswirkungen zweier unterschiedlicher Kulturkreise auf seine Arbeit sowie den Einfluss seiner Ideen und Denkmodelle auf den nordamerikanischen Architekturdiskurs. Wenn Giedions Position zwischen zwei Kulturen auch zu Widersprüchen und Brüchen in seinem Werk führte, so begünstigte sie jedoch zugleich dessen Rezeption beidseits des Atlantiks.

Sigfried Giedion (1888–1968), one of the main protagonists of the architectural avant-garde in Europe, paradoxically achieved this reputation far from his homeland— in America. Nearly all of Giedion’s books written after his initial stay at Harvard University were published in English long before they became available in his native German. Reto Geiser sheds new light on Giedion’s life and reassesses his work through the lens of cultural transformation and modernization processes. The author questions the unbroken line of developments portrayed in the historiography of modern architecture, and argues that Giedion’s position in between two cultural spheres not only caused ruptures and contradictions in his work but also productively shaped its reception on either side of the Atlantic.

Reto Geiser (*1976) ist Architekt und Architekturhistoriker mit einem Fokus auf die Schnittstellen zwischen Architektur, Pädagogik und Medien. Seit 2011 unterrichtet und forscht er als Gus Wortham Assistant Professor an der Rice University School of Architecture in Houston, Texas.

Englisch

2018. 17,3 x 24,8 cm, Hardcover
ca. 400 Seiten, ca. 200 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-377-0
ca. 89.00 CHF / 89.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2018

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Städtebau als politische Kultur > Der Architekt und Theoretiker Hans Bernoulli

Städtebau als politische Kultur
Der Architekt und Theoretiker Hans Bernoulli

Sylvia Claus, Lukas Zurfluh (Hg.)

Fotografien von Cédric Eisenring, Andreas Koller, Ewa Maria Wolańska
Beiträge von Hubertus Adam, Sylvia Claus, Katia Frey und Eliana Perotti, Bettina Held, Dorothee Huber, Jörg Kuhn, Bruno Maurer, Riccardo Rossi, Lukas Zurfluh sowie Alumni des Master of Advanced Studies-Programms in Geschichte und Theorie der Architektur, ETH Zürich
Gestaltet von Philippe Mouthon

Wie kein anderer prägte Hans Bernoulli das genossenschaftliche und private Siedlungs- und Wohnungswesen der Schweiz. Der auch international äusserst einflussreiche Basler Architekt, Stadtplaner, Theoretiker und Hochschullehrer war ein Homo politicus, sein Schaffen ethisch motiviert. Architektur galt ihm als Teil eines übergeordneten gesellschaftlichen Ganzen. Bis heute haben seine Gedanken und Vorschläge nicht an Brisanz verloren.
Nach ersten Erfolgen mit Wohn- und Geschäftshäusern in Berlin und Mitteldeutschland machte sich Bernoulli bald mit städtebaulichen Arbeiten einen Namen. Seit 1910 Architekt der Deutschen Gartenstadtgesellschaft entwarf er unter anderem die Bebauungspläne für die Siedlungen Falkenberg bei Berlin und Reform in Magdeburg. 1912 zum Chefarchitekten der Basler Baugesellschaft berufen, avancierte er zu einem der Pioniere des Kleinwohnungs- und Siedlungsbaus in der Schweiz. Er realisierte in Basel, Zürich, Winterthur und Grenchen mehr als 30 Projekte. Darüber hinaus etablierte er den Städtebau als Lehrgebiet an der ETH Zürich und hatte damit massgeblichen Einfluss auch auf die jüngere Generation der Schweizer Moderne.
Die von Bernoulli damals erkannten Probleme sind nach wie vor nicht gelöst: Die Spekulation mit Grund und Boden ist noch immer eine der schwierigsten Herausforderungen für sinnvolle Gesamtplanungen. Die Folgen sind offensichtlich – Landschaftszerstörung, renditeträchtige Umwandlung günstigen Wohnraums in teure Quartiere mit entsprechenden sozialen Folgen, akute Wohnungsnot. Nicht zuletzt deshalb ist die von Bernoulli praktisch wie theoretisch problematisierte Frage nach dem Allgemeinwohl geradezu brennend aktuell. Die Publikation stellt erstmals Leben und Werk Hans Bernoullis in einen historischen Zusammenhang. Sie verortet die Komplexität seines Wirkens zwischen politisch-wirtschaftsreformatorischer und architektonisch-städtebaulicher Diskussion und unternimmt damit eine auch internationale Neupositionierung dieses wichtigen Schweizer Architekten.

2017. 22,5 x 30 cm, Hardcover
ca. 400 Seiten, ca. 350 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-353-4
ca. 89.00 CHF / 89.00 EUR

Erscheint im Mai 2018

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