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Auf Abwegen. Heft Nr. 23 der Schriftenreihe «Pamphlet»

Auf Abwegen. Heft Nr. 23 der Schriftenreihe «Pamphlet»

Institut für Landschaftsarchitektur ILA, ETH Zürich (Hg.)

Beiträge von Patrick Düblin, Isabelle Fehlmann, Christophe Girot, Anne Lacaton, Karen O’Rourke, Jacqueline Parish, Aline Schoch, Stalker (Francesco Careri und Lorenzo Romito)

Alltäglich gewordene Wege und Räume nehmen wir kaum mehr bewusst wahr. Dabei entgeht uns, wie sehr unsere Bewegungsmöglichkeiten bestimmten Normen und Gewohnheiten unterworfen sind. Diese Ausgabe des Pamphlet führt die Leser bewusst auf Abwege, um eine neue Perspektive auf die vertraute Umgebung zu gewinnen. Das Zu-Fuss-Gehen bietet sich einerseits als Methode an, um unsere Wahrnehmungs- und Bewegungsmuster aktiv zu hinterfragen. Auf der anderen Seite dient es als Instrument zur kritischen Auseinandersetzung mit dem gestalteten Raum und als potenzielles Werkzeug für Entwurfs- und Planungsprozesse.

Walking the same paths day by day, we cease to be aware of our surroundings. In this state, the extent to which our routes are subject to certain standards as well as routine escapes us. This issue of Pamphlet intentionally leads readers afield in an attempt to subvert this tendency—finding new perspectives in familiar territory. On an individual level, walking may serve as a method with which to actively question both our perceptual patterns as well as the patterns of our own movement through space; on a societal scale, the act becomes a potential planning tool, that is, an instrument for critically engaging with the designed environment.

Texte in Deutsch oder Englisch

2019. 15 x 23 cm, Klammerheftung
ca. 90 Seiten, ca. 15 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-395-4
22.00 CHF / 22.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2019

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Cloud ’68 – Paper Voice > Smiljan Radic’s Collection of Radical Architecture

Cloud ’68 – Paper Voice
Smiljan Radic’s Collection of Radical Architecture

Fredi Fischli & Niels Olsen, Smiljan Radić, Patricio Mardones (Hg.)
Beiträge von Constant, Guy Debord, Asger Jorn, Haus-Rucker-Co, Archigram, Utopie, Superstudio u. a.
Interviews von Hans Ulrich Obrist

Gestaltet von Teo Schifferli

Cloud ’68 – Paper Voice ist eine Hommage an die «Radikale Architektur» in Europa, die zwischen den 1950er und 1970er Jahren eine Vielzahl experimenteller Ausdrucksformen hervorgebracht hat. Eine Auswahl von 173 grafischen Arbeiten – Lithografien, Zeichnungen, Radierungen und Ephemera – aus der Privatsammlung des chilenischen Architekten Smiljan Radić zeigt den Bedeutungshorizont der verschiedenen architektonischen Ansätze jener Jahre auf. Werke von Constant, Guy Debord, Asger Jorn, Haus-Rucker-Co, Archigram, Utopie, Superstudio und anderen treffen in 33 Paneelen aufeinander, die an Aby Warburgs «Bilderatlas Mnemosyne » erinnern. Ergänzt wird die Publikation durch eine «Wunderkammer» von Ausschnitten aus Interviews, die der Kritiker und Kurator Hans Ulrich Obrist mit den Protagonisten dieser Bewegungen geführt hat.

Cloud ’68—Paper Voice pays homage to the European radical movements in architecture that flourished between the 1950s and 1970s producing a wide range of experimental expression. From the personal collection of the Chilean architect Smiljan Radić, a selection of 173 graphic pieces—lithographs, drawings, original etchings, and ephemera—will show the horizon of meaning of the diverse architectural approaches from those years: works by Constant, Guy Debord, Asger Jorn, Haus-Rucker-Co, Archigram, Utopie, and Superstudio, among others, will meet in 33 panels that recall Aby Warburg’s “Mnemosyne Atlas.” The publication is complemented by a “Wunderkammer ” of interview fragments by the critic and curator Hans Ulrich Obrist, who interviewed the protagonists of said architecture.

Englisch

2019. 21 x 16 cm, Broschur mit Schutzumschlag, japanische Bindung
192 Seiten, ca. 200 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-385-5
ca. 48.00 CHF / ca. 45.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2019

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Das akustische Argument > Wissenschaft und Hörerfahrung in der Architektur des 20. Jahrhunderts

Das akustische Argument
Wissenschaft und Hörerfahrung in der Architektur des 20. Jahrhunderts

Sabine von Fischer

Gestaltet von Philippe Mouthon

Die Umwelt in ihren physikalischen und sensorischen Dimensionen ist ein virulentes Thema unserer Zeit. Dieses Buch erzählt, wie Geräusche, Klänge und Töne die Entwicklungen der Architektur des 20. Jahrhunderts massgeblich beeinflussten. Detailliert recherchierte Fallstudien – vom Völkerbundpalast (1927) bis zum schallisolierten House of the Future von Alison und Peter Smithson (1957) – verdeutlichen, wie das wachsende bauphysikalische und wahrnehmungstechnische Wissen der Akustik die architektonische Praxis veränderte. An den Beispielen des ersten Schweizer Hochschulakustikers Franz Max Osswald (1879–1944), der an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich von 1924 an ein Laboratorium für angewandte Akustik einrichtete, seines Nachfolgers Willi Furrer (1906 1985) wie auch weiterer Akteure im In- und Ausland wird die Entwicklung der modernen Bau- und Raumakustik nachgezeichnet. Die Übertragung der Erkenntnisse aus den Laboratorien in gebaute Architektur stellte vielerlei Herausforderungen. Die Disziplinierung der Akustik ging mit der Entstehung und Ausformung einer neuen Berufsgruppe von Experten einher, deren Argumente mit den Sichtweisen der Architekten in den Dialog, zuweilen aber auch in Debatten eintraten.

Sabine von Fischer (*1969) ist Autorin und Architektin. Nach ihrer Forschungstätigkeit an der ETH Zürich, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, am Canadian Centre for Architecture in Montreal und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin hat sie in Zürich die Agentur für Architektur gegründet.

2018. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
ca. 300 Seiten, 174 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-354-1
52.00 CHF / 48.00 EUR

Erscheint im Dezember 2018


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Die Europäische Mittelmeerakademie > Hendricus Th. Wijdeveld, Erich Mendelsohn und das Kunstschulprojekt an der Côte d’Azur

Die Europäische Mittelmeerakademie
Hendricus Th. Wijdeveld, Erich Mendelsohn und das Kunstschulprojekt an der Côte d’Azur

Ita Heinze-Greenberg

Gestaltet von Michael Karner

Inspiriert vom Weimarer Bauhaus plante der Amsterdamer Publizist und Künstler Hendricus Theodorus Wijdeveld zusammen mit dem Berliner Architekten Erich Mendelsohn zu Beginn der 1930er Jahre eine europäische Kunstschule an der Côte d’Azur. Ihr Lehrprogramm war breit gefächert angelegt: Neben Malerei, Skulptur und Architektur waren Abteilungen für Innenraumgestaltung, Bühnenkunst, Typografie, Keramik und Textildesign vorgesehen, darüber hinaus Kurse in Musik, Tanz, Fotografie und Film. Mit ihrer Benennung setzte sich die Académie Européenne «Méditerranée» (AEM) allerdings bewusst vom Werkstattideal des Vorbilds in Deutschland ab. Sie nahm gesamteuropäisches Gedankengut auf und bezog sich zugleich auf das klassische Erbe des Mittelmeerraumes. Mit der Einbindung des Malers Amédée Ozenfant als drittem Direktor wurden Spezifika des Purismus integriert, die im literarischen wie geschichtsphilosophischen Kontext der französischen Moderne verortet sind. Die Zusammensetzung des Lehrerkollegiums und des Ehrenkomitees der AEM liest sich wie ein Who is who der europäischen Avantgarde.

Einen historischen Moment lang trug die Vorstellung transnationaler Kooperation in bukolischer Landschaft über die gegenläufigen Tendenzen der Zeit hinweg. Obwohl die Planung bereits weit vorangeschritten war, scheiterte dieses exemplarische gesamteuropäische Projekt 1934 letztlich an den politischen Realitäten.

Ita Heinze-Greenberg: Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Bonn Forschungs- und Lehrtätigkeit am Technion in Haifa, an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem und an verschiedenen Universitäten in Deutschland. Seit 2012 am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich, dort seit 2016 Titularprofessorin für die Architekturgeschichte der Moderne.

2018. 24 x 28 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung
ca. 320 Seiten, ca. 140 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-270-4 
72.00 CHF / 65.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2019

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gta papers 2. War Zones

gta papers 2. War Zones

Samia Henni (Hg.)

Beiträge von Nora Akawi, Silvia Berger Ziauddin, Jean-Louis Cohen, Léopold Lambert, Asja Mandić, Stanislaus von Moos, Arsalan Rafique, Ayesha Sarfraz, Ismae’l Sheikh Hassan, Eva Schreiner, Felicity D. Scott, Alfredo Thiermann, Daniel Weiss

Gestaltet von büro uebele

Nach dem Zweiten Weltkrieg und mit Beginn des Kalten Krieges nahm die Kriegsführung neue Formen an. Kriegsgebiete verloren oftmals ihre eindeutige Definition. Menschen, Landschaften und gebaute Umwelt waren den Belastungen und Beschränkungen neuer Kriegsformen unterworfen, die sowohl zivile als auch militärische Ziele verfolgten. Die Beiträge zu War Zones hinterfragen einige dieser Bedingungen und Auswirkungen. Vom kolonialen oder totalen Krieg über den asymmetrischen Krieg und die Aufstandsbekämpfung, verbarrikadierte oder belagerte Städte, Flüchtlingslager und Grenzlinien, Atombunker und «Kriegsgeister» bis hin zu Ausnahmezustand und Drohnenkrieg untersuchen die Texte die räumlichen Aspekte, den Status und die Formierungsprozesse vergangener wie aktueller Kriegsgebiete.

After the Second World War and the onset of the Cold War, warfare took different forms, and war zones became gradually blurred and often undeclared. People, landscapes, and built environments came to be subjugated to the strains and constraints of these forms of war, serving both civil and military purposes of armed conflicts. The contributions to War Zones investigate some of these implicit or explicit conditions, legacies, and impacts. From colonial or total war, asymmetric war or counterinsurgency, to barricaded or besieged cities, refugee camps or borderlines, to nuclear bunkers or ‘war ghosts,’ to the state of emergency and drone warfare, these texts disclose the spatial aspects, statuses, and formation processes of past and current war zones.

Englisch

2019. 21 x 28 cm, Broschur
ca. 130 Seiten, ca. 85 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-390-9
25.00 CHF / 25.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2019

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Hopkins in the City

Hopkins in the City

Adam Caruso, Helen Thomas (Hg.)

Beiträge von Adam Caruso, Helen Thomas, Michael Hopkins, Reem Almannai,
Victoria Easton, Bernd Schmutz, Florian Summa, Paul Vermeulen
Fotografien von Hélène Binet

Gestaltet von Moiré

In der Arbeit von Michael Hopkins and Partners fand in den 1980er und 1990er Jahren ein Wandel statt, der sich in den fünf in diesem Buch untersuchten städtischen Gebäuden besonders deutlich widerspiegelt. Hopkins, ausserhalb Grossbritanniens relativ unbekannt, präsentiert seine damalige Perspektive in seinem Vortrag «Technology Comes to Town», der hier veröffentlicht und durch Baustudien von fünf zeitgenössischen europäischen Architekten ergänzt wird. Essays von Adam Caruso und Helen Thomas untersuchen die britische Szene, in der grundlegende Fragen zu Technologie, Stil und Kontext die Diskussionen über die Architektur des 20. Jahrhunderts pr.gen. Die Präsenz dieser Themen in Hopkins’ Architektur wird durch neu angefertigte Zeichnungen und durch aktuelle Fotos von Hélène Binet deutlich.

A transformation occurred in the work of Michael Hopkins and Partners during the 1980s and 1990s that was achieved at its highest level in the five urban buildings explored in this book. Relatively unknown outside Great Britain, Hopkins presents his perspective at that time in his lecture ‘Technology Comes to Town’, here published and balanced by building studies from five contemporary European architects. Essays by Adam Caruso and Helen Thomas frame the British scene in which the fundamental issues of technology, style and context that run through discussions of 20th century architecture are revisited. The presence of these themes in Hopkins’s architecture is revealed through survey drawings and new photographs of the buildings by Hélène Binet.

Englisch

2019. 24 x 32 cm, Leinen
ca. 230 Seiten, ca. 100 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-392-3
ca. 75.00 CHF / ca. 69.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2019

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Theodor & Otto Froebel. Gartenkultur in Zürich im 19. Jahrhundert

Theodor & Otto Froebel. Gartenkultur in Zürich im 19. Jahrhundert

Claudia Moll

Gestaltet von Julia Ambroschütz und Tamaki Yamazaki

Der (alte) Botanische Garten in Zürich, der Garten der Villa Wesendonck (Rieterpark), die Quartieranlage Stadelhofen, das heutige Arboretum, der Garten vor der neuen Tonhalle, Villengärten in Baden oder der Park Schloss St. Andreas in Cham – Theodor und Otto Froebel lieferten die Gestaltungspläne, vor allem aber die Blumen, Sträucher und Bäume. Was sie nicht selbst heranzogen, gelangte über ihr weltweites Handelsnetzwerk in die Schweiz. In über 140 Katalogen präsentierten sie das sich stetig erweiternde Sortiment an Zier- und Nutzpflanzen, einheimischen und exotischen botanischen Raritäten.
Gartenkultur und Botanik waren in der Schweiz bis in die 1830er Jahre kaum gepflegte Disziplinen. Für ihre wachsende Popularität sorgten das im Zuge der Industrialisierung aufstrebende Bürgertum und die ersten Kunstgärtner, unter ihnen der aus Thüringen stammende Theodor Froebel (1810–1893). Gemeinsam mit seinem Sohn Otto Froebel (1844–1906) etablierte er in Zürich ein florierendes Unternehmen, das als die namhafteste Kunst- und Handelsgärtnerei des Landes galt und über dessen Grenzen hinaus einen herausragenden Ruf genoss. Die Publikation geht dem Schaffen der beiden Gartengestalter und Unternehmer nach: Ihre öffentlichen Anlagen in Zürich, ihr Beitrag zu den bis heute städtebaulich prägenden Massnahmen im Zuge der Errichtung der Quaianlagen und eine Vielfalt an Privatgärten werden darin ebenso beleuchtet wie der Aufbau des eigenen Betriebs und das Pflanzenrepertoire. Damit zeichnet das Buch ein Porträt der Schweizer Gartenkultur des 19. Jahrhunderts und beschreibt zugleich eine Entwicklungsgeschichte des Metiers hiesiger Gärtner und Landschaftsarchitekten.

Claudia Moll studierte Landschaftsarchitektur an der Hochschule für Technik Rapperswil sowie Architekturgeschichte und -theorie an der ETH Zürich. Von 2004 bis 2010 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Landschaftsarchitektur an der ETH Zürich. Neben Arbeiten zu Geschichte und Projekten der Landschaftsarchitektur in der Schweiz, freier journalistischer Tätigkeit und Engagement im Berufsverband ist sie seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesamt für Umwelt in Bern.

2019. 25 x 30 cm, Broschur 
ca. 240 Seiten, ca. 150 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-386-2
ca. 65.00 CHF / ca. 62.00 EUR

Erscheint im März 2019

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trans 34. Youth

trans 34. Youth

Eine Unterhaltung über Architektur aus der Perspektive der Jugend bietet die Möglichkeit, grundsätzliche Fragen aussprechen zu können, Naivität zuzulassen, bereits gefestigtes Wissen aufzubrechen und auf die Probe zu stellen. Allerdings sehen wir, die Redaktionsmitglieder des trans Magazins, nicht die Jugend selbst als einen zu zelebrierenden Zustand, sondern wir sind auf der Suche nach einer Methodik des Denkens und des immer wieder Überdenkens, deren Ursprung wir in der jugendlichen Intensität und Neugierde erkennen können und deren Notwendigkeit wir in unserer Disziplin, der Architektur, unterstreichen möchten.

A conversation about architecture from the perspective of youth offers the possibility of being able to speak out fundamental questions, to allow naivety, to break up already established knowledge and to put it to the test. We, the members of the trans magazine editorial staff, do not see youth itself as a state to be celebrated, however, but we are in search of a methodology of thinking and reconsidering whose origin we can recognize in youthful intensity and curiosity and whose necessity we would like to emphasize in our discipline, architecture.

Texte in Deutsch, Englisch oder Französisch

2019. 21 x 28 cm, Broschur
ca. 180 Seiten, ca. 100 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-394-7
20.00 CHF / 20.00 EUR

Erscheint im Februar 2019

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Upscaling Earth. Material, Process, Catalyst[

Upscaling Earth. Material, Process, Catalyst[

Anna Heringer, Lindsay Blair Howe, Martin Rauch

Gestaltet von Philippe Mouthon

Lehmbau gehört nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den modernsten Bauweisen unserer Zeit. Welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Chancen liegen in der verstärkten Nutzung von Erde als Baumaterial? Zement als wichtiger Bestandteil von Beton wird – wie andere knappe Ressourcen auch – in Zukunft nur noch begrenzt herstellbar sein und immer teurer gehandelt werden. Es ist notwendig, alternativen Baumaterialien mehr Beachtung zu schenken. Dieser Band stellt ein weites Spektrum gebauter und ungebauter Projekte sowie neue Strategien zur Realisierung von Lehmarchitektur vor – eine Bauweise, die jeder Kultur und jedem Kontext angepasst werden kann. Die Autoren präsentieren anhand eindrucksvoller Beispiele bahnbrechende technologische Innovationen, wobei sie die Vorteile dieses Materials veranschaulichen: von der weltweiten Verfügbarkeit bis zur Möglichkeit der vollständigen Wiederverwertung, von der klimaneutralen Produktion bis zum sozialverträglichen Einsatz insbesondere auch in Schwellenländern. Dieses Buch zeigt die erstaunlichen Potenziale der Lehmarchitektur auf – für die Menschen und für den ganzen Planeten.

Earth building is not only one of the oldest, but also one of the most modern construction methods of our time. What economic, environmental, and social conditions are necessary for an upscaling of earth to occur? In the future, cement, the most important component of concrete, will – as well as other finite resources – become less viable to produce and significantly more expensive. Considering appropriate alternatives for building materials is becoming imperative. This book presents a wide scope of built and unbuilt projects as well as strategies that can be implemented to edify processes of building, adapting the use of earth to each unique culture and context. Using impressive examples, the authors demonstrate groundbreaking technological innovations that highlight the advantages of this material: from its worldwide availability to the possibility of comprehensive recycling, from climate-neutral production to socially just implementation, including a focus on emerging economies. This book reveals the incredible potentials of earthen architecture – for people and for the entire planet.

Englisch

2019. 16 x 21 cm, Broschur mit Fadenheftung
ca. 170 Seiten, ca. 100 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-393-0
ca. 34.00 CHF / 30.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2019

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