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Trix und Robert Haussmann > Kultur der Formgebung

Trix und Robert Haussmann
Kultur der Formgebung Promotion!

Gabriela Güntert, Bruno Maurer, Arthur Rüegg (Hg.)

Beiträge von Gabriela Güntert, Sonja Hildebrand, Bettina Köhler, Claude Lichten­stein, Bruno Maurer und Sabine Sträuli, Alessandro Mendini, Renate Menzi, Stanislaus von Moos, Urs Beat Roth, Arthur Rüegg, Gabrielle Schaad, Marie Theres Stauffer, Juri Steiner

Die Kreativität von Trix und Robert Haussmann wirkt ansteckend. In der Architektur, der Innenraumgestaltung und im Produktdesign wie auch in Ausstellungsinstalla­tionen und im lustvollen Spiel mit der Sprache findet die experimentierfreudige Neu­gierde ihren Niederschlag. Die Vielseitigkeit und die Qualität ihres international beachteten Œuvres, seine theoretische Fundierung und sein kritisches Potential sind im schweizerischen Kontext einzigartig.
Trix und Robert Haussmann begannen ihre private und berufliche Partnerschaft 1967. Die im selben Jahr im Rahmen der Werkbundaktion «Chair Fun» gemeinsam entworfenen Möbelpersiflagen sind Ikonen der Funktionalismuskritik. Ironie wird zu einem wesentlichen Charakterzug ihres Werks, sie spricht auch aus dem Namen ihrer Firma: «Allgemeine Entwurfsanstalt Zürich». Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln jenseits der als dogmatisch empfundenen Moderne wurden Trix und Robert Haussmann in der Geschichte fündig, insbesondere in der Kunst des Manierismus. Sie befassten sich intensiv mit historischen Gestaltungsansätzen und Formen, die sie zunächst experimentell in objekthaften «Lehrstücken» erprobten, um sie dann in konkreten Projekten anzuwenden.
Der hohe künstlerische Anspruch, die handwerklich­-technische Präzision und der luxuriöse Detailentwurf sind Kennzeichen all ihrer Arbeiten, von den Möbeln der Röthlisberger Kollektion bis zum Neubau der Ladenpassage Galleria in Hamburg (1978–1983). Der Umbau des Hauptbahnhofs Zürich, den sie in den späten achtziger Jahren zusammen mit dem Architekturbüro Steiger Partner realisierten, bringt die Haussmann’sche Art, gestalterisch zu denken, prägnant zum Ausdruck: «Wir wollten menschenwürdige Räume mit Eleganz schaffen. Es sollte ein Bahnhof mit Läden werden. Das ist etwas anderes als ein Shoppingcenter mit Gleisanschluss.» (Trix Haussmann in Hochparterre 3/2012)

2017. 25 x 30,5 cm, Leinen
380 Seiten, 973 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-360-2
130.00 CHF / 130.00 EUR


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Voreingenommene Erzählungen >Architekturgeschichte als Ideen­geschichte

Voreingenommene Erzählungen
Architekturgeschichte als Ideen­geschichte

Vittorio Magnago Lampugnani

Die hier versammelten Aufsätze, in einem Zeitraum von knapp vier Jahrzehnten ­geschrieben, betrachten die Architekturgeschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
All diesen Texten – ideengeschichtliche Episoden, Kritiken von Bauten, übergreifende Fragestellungen zu Theorie und Praxis – ist gemein, dass sie nicht als ­akademische Übungen verfasst wurden, sondern aus genuiner Neugierde. Sie gehen von Biografien, persönlichen und architektonischen Geschichten, Umständen, die zu Architekturen geführt haben, vor allem aber von den Bauwerken selbst aus. Von wenigen weiter in die Geschichte zurückblickenden Texten abgesehen, bewegen sie sich innerhalb einer zwar weiten, aber durchaus scharfen Rahmenhandlung: der einer architektonischen Moderne, die sich von dem Schematismus, dem sie zuweilen gehuldigt hat, befreit, um sich selbst zu hinter­fragen und zu erneuern, ohne ihren Prinzipien untreu zu werden.

Episoden, Protagonisten, Bauten und Themen wurden nach eigenen Interessen ausgewählt und gedeutet. Entstanden sind einfache wie handfeste und durchaus voreingenommene Erzählungen.

2016. 16 x 26 cm, Hardcover
380 Seiten, 136 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-357-2
75.00 CHF / 72.00 EUR


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Rudolf Schwarz and the Monumental Order of Things

Rudolf Schwarz and the Monumental Order of Things Promotion!

Adam Caruso, Helen Thomas (Hg.)

Beiträge von Adam Caruso, Maria Conen, Wolfgang Pehnt, Maria Schwarz, Rudolf Schwarz, Helen Thomas

Das architektonische wie das intellektuelle Werk von Rudolf Schwarz (1897–1961), entstanden in der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, eröffnet ein tiefergehendes Verständnis der deutschen Nachkriegsarchitektur. Dieses Buch untersucht eine Auswahl von neun sakralen und profanen Gebäuden des Architekten, alle im Rheinland gelegen. Die Bauten werden durch neue Planzeichnungen und Fotografien anschaulich gemacht, ergänzt durch Schwarz’ Kommentare zu den vorgestellten Projekten und seinen ins Englische übersetzten Vortrag «Die Baukunst der Gegenwart» von 1958. Essays von Wolfgang Pehnt, Adam Caruso und Helen Thomas sowie ein Gespräch von Maria Conen mit der Architektin Maria Schwarz, Ehefrau von Rudolf Scnwarz, vermitteln Einsichten in sein komplexes Œuvre.

The product of a continuous European architectural and intellectual practice that bridged the Second World War, the work of Rudolf Schwarz (1897–1961) allows a deeper understanding of post-war German architecture. This book examines nine of his religious and secular buildings sited in the Rhineland, which are presented through new survey drawings and photographs. These are accompanied by Schwarz’s project descriptions and his lecture ‘Architecture of Our Times’ from 1958, which contextualizes his approach. Essays by Wolfgang Pehnt and an interview with Schwarz’s wife, the architect Maria Schwarz, provide further insight into this complex oeuvre.

2016. 24 x 32 cm, Leinen
334 Seiten, 163 Abbildungen und Pläne
ISBN 978-3-85676-362-6
89.00 CHF / 85.00 EUR

Englisch


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Weise, gelehrt und erfahren

Weise, gelehrt und erfahren Promotion!

Philibert Delorme und die gesellschaftliche Verantwortung des Architekten in der französischen Renaissance

Niklas Naehrig
Vorwort von Werner Oechslin

Kein anderer Architekt hat das Baugeschehen im Frankreich des 16. Jahrhunderts so sehr geprägt wie Philibert Delorme (um 1514–1570). Von Henri II an den französischen Hof geholt, bestimmte er als oberster Baubeamter das Erscheinungsbild der Monarchie nicht nur im Hinblick auf ihre Repräsentationsbauten. Nach Henris Tod wandte er sich dem Schreiben zu, ja er definierte das Fachbuch der Architektur neu und etablierte den Typus eines politischen Architekten, der seine Tätigkeit konsequent auf das Gemeinwohl ausrichtet.


Diesen Architekten, der sich als genialer Künstler und gleichermassen als verantwortliches Mitglied einer kulturellen wie politischen Elite versteht, charakterisierte Delorme im Premier Tome (erschienen 1567) mit den Worten sage, docte & expert als weise, gelehrt und erfahren. Philibert Delorme beschreibt einen Architekten, der in der Gegenwart einen Standpunkt bezieht und Architektur als Abbild der Verhältnisse sieht – und gelegentlich auch als Wunschbild solcher, die er sich erhofft.

2016. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
388 Seiten, 84 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-359-6
58.00 CHF / 54.00 EUR


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Die Stadt der Moderne >Strategien zu Erhaltung und Planung

Die Stadt der Moderne
Strategien zu Erhaltung und Planung Promotion!

Vittorio Magnago Lampugnani, Konstanze Sylva Domhardt (Hg.)

Beiträge von Joseph Abram, Eva Branscome, Winfried Brenne, Konstanze Sylva Domhardt, Heidi Fengel, Nicole Froberg, Bernhard Furrer, Ulrich Hartung, Alexander Krauß, Vittorio Magnago Lampugnani, Michael Rainer, Pierre Rey, Sylvia Schönolt, Oliver Leo Schreiber, Sibylle Schulz

Wie können städtebauliche Zeugnisse des 20. Jahrhunderts in Gegenwart und in Zukunft als «erlebbares Ganzes» erhalten werden? Wie soll die Denkmalpflege mit der modernen Stadt umgehen? Neun Fallbeispiele zu europäischen Städten, Ensembles und Siedlungen veranschaulichen die schwierige Balance zwischen Bewahren und Gestalten. Die Beiträge stammen von Historikern, Vertretern aus den Bereichen der Bauforschung und Inventarisation, praktischen Denkmalpflegern, Architekten und Stadtplanern.

Welche Kriterien spielen bei der Denkmalbegründung eine Rolle? Neben der physi­schen Überlieferung gewinnen stadträumliche Konzeptionen – die städtebauliche Leitidee, der essentielle Gehalt des Stadtplans oder eine bewusst angestrebte ­Flexibilität in der Nutzung – zusehends an Bedeutung. Wie lässt sich der Zeugniswert erhalten, wenn stadtpolitische Entscheidungen, wirtschaftliche, soziale oder demografische Entwicklungen für die denkmalpflegerische Arbeit zu berücksichtigen sind? Jeder Umgang mit der modernen Stadt erfordert eine ganzheitliche ­Betrachtung über die Grenzen der Disziplin Denkmalpflege hinaus.

Neben der beeindruckenden Fülle neuer Baumaterialien und Arbeitstechniken stellt der neue Massstab im Städtebau des 20. Jahrhunderts die Denkmalpflege vor grosse Herausforderungen. Gelten für Bauten und Ensembles der Moderne eigene Regeln? Unterscheiden sich die prinzipiellen Herangehensweisen im Umgang mit Objekten des 20. Jahrhunderts gegenüber denen früherer Epochen?

2016. 19,5 x 29,7 cm, Klappenbroschur
276 Seiten, 162 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-355-8
58.00 CHF / 54.00 EUR


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