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Architekturtheorie


Weise, gelehrt und erfahren

Weise, gelehrt und erfahren

Philibert Delorme und die gesellschaftliche Verantwortung des Architekten in der französischen Renaissance

Niklas Naehrig
Vorwort von Werner Oechslin

Kein anderer Architekt hat das Baugeschehen im Frankreich des 16. Jahrhunderts so sehr geprägt wie Philibert Delorme (um 1514–1570). Von Henri II an den französischen Hof geholt, bestimmte er als oberster Baubeamter das Erscheinungsbild der Monarchie nicht nur im Hinblick auf ihre Repräsentationsbauten. Nach Henris Tod wandte er sich dem Schreiben zu, ja er definierte das Fachbuch der Architektur neu und etablierte den Typus eines politischen Architekten, der seine Tätigkeit konsequent auf das Gemeinwohl ausrichtet.


Diesen Architekten, der sich als genialer Künstler und gleichermassen als verantwortliches Mitglied einer kulturellen wie politischen Elite versteht, charakterisierte Delorme im Premier Tome (erschienen 1567) mit den Worten sage, docte & expert als weise, gelehrt und erfahren. Philibert Delorme beschreibt einen Architekten, der in der Gegenwart einen Standpunkt bezieht und Architektur als Abbild der Verhältnisse sieht – und gelegentlich auch als Wunschbild solcher, die er sich erhofft.

2016. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
388 Seiten, 84 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-359-6
58.00 CHF / 54.00 EUR


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Die «città animata» > Mailand und die Architektur von Asnago Vender

Die «città animata»
Mailand und die Architektur von Asnago Vender

BSA Forschungsstipendium / FAS Bourse de Recherche

Giulio Bettini
Mit einem Vorwort von Bruno Reichlin 

Die Fassadengestaltungen der Architekten Mario Asnago (1896–1981) und Claudio Vender (1904–1986) geben zahlreichen Strassenzügen in Mailand ein Gesicht. Sie modellieren den Aussenraum, so dass er, einem Innenraum vergleichbar, einen behausenden Charakter annimmt. Mit eleganten, von formaler Zurückhaltung, doch zugleich von grossem Erfindungsreichtum geprägten Fassaden rhythmisieren die Gebäude von Asnago Vender das Erscheinungsbild der Strassen. Welche kompositorischen Elemente kamen hier zum Einsatz? Wie wirken sich einzelne architektonische Kunstgriffe auf die Stadtgestalt aus?

In der vierten Publikation der Reihe BSA Forschungsstipendium beschreibt und analysiert Giulio Bettini die von Asnago Vender eingesetzten volumetrischen, architektonischen und konstruktiven Mittel und setzt sie in Bezug zur städtebaulichen Tradition Mailands sowie zur Stadtbaukunst des 20. Jahrhunderts

2016. 19 x 26 cm, Klappenbroschur
70 Seiten, 162 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-361-9
25.00 CHF / 23.50 EUR

Die italienische Ausgabe dieser Publikation erscheint unter dem Titel La città animata, 
Milano e l’architettura di Asnago Vender bei Libraccio Editore in Mailand.


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Lehrgerüste > Theorie und Stofflichkeit der Architektur

Lehrgerüste
Theorie und Stofflichkeit der Architektur

Ákos Moravánszky

Die Architekturtheorie steht in einem ähnlichen Verhältnis zum Bauwerk wie das Lehrgerüst zu einem Gewölbe. Sie bleibt unsichtbar, nur eine sorgfältige Betrachtung der fertigen Konstruktion erlaubt ihre gedankliche Rekonstruktion – das ist die Aufgabe, die der Autor dieses Bandes sich stellt. Die Aufsätze gruppieren sich um drei grosse Themenkreise: Architekturtheorie, die Architekturgeschichte Mitteleuropas im 20. Jahrhundert und Architekturkritik.

Die Sinnlichkeit des Materials trägt für Ákos Moravánszky eine über seine jeweiligen physikalischen Eigenschaften weit hinausgehende Bedeutung in sich. Ihn interessiert das Spannungsfeld zwischen abstrakter Theorie und konkreter opti- scher Wahrnehmung, die immer auch auf die Wirkung der Werkstoffe zurückzufüh- ren ist, eine Faszination, die sich auf den Leser überträgt. Der mitteleuropäischen Architektur – einem zweiten Forschungsschwerpunkt – widmet er sich ausserordentlich kenntnisreich; revolutionäre Neuerungen des Prager Kubismus oder des Sozialistischen Realismus in Ungarn standen, wie er nachweist, trotz ihrer scheinbaren Unabhängigkeit in engster Verbindung mit Entwicklungen in Westeuropa und in den USA. Mit differenzierten Analysen einzelner Bauwerke, etwa der Schule von Bearth & Deplazes Architekten in Tschlin oder dem Laborgebäude von Eduardo Souto de Moura auf dem Novartis Campus in Basel, erweist sich der Autor als subtiler Architekturkritiker, dessen Betrachtungen aus der Perspektive der Gegenwart heraus stets die Verbindung zur Geschichte suchen.

«Moravánszkys Persönlichkeit, seine unbeirrbare Aufrichtigkeit und kluge Rationalität sind in jedem seiner Aufsätze zu spüren», schreibt Vittorio Magnago Lampugnani in seinem Geleitwort. «Generös legt er sein Wissen dar, das weit über das hinaus- geht, was die orthodoxe Architekturgeschichtsschreibung und Architekturtheorie bislang verbreitet hat; scharfsinnig und hilfreich weist er inmitten dieser überbordenden Kenntnisse einen nie einfachen, aber stets leicht zu verfolgenden Weg.»

Texte in Deutsch oder Englisch

2015. 16 x 24 cm, Leinen
384 Seiten, 155 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-340-4
75.00 CHF / 72.00 EUR


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Die Bauschule am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich > Architekturlehre zur Zeit von Gottfried Semper (1855–1871)

Die Bauschule am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich
Architekturlehre zur Zeit von Gottfried Semper (1855–1871)

Martin Tschanz

Die 1855 gegründete Bauschule am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich, Vorläuferin des heutigen Departements Architektur der ETH, prägte das moderne Berufsbild des Architekten wegweisend: Unter der Leitung von Gottfried Semper wurden Elemente der akademischen Ausbildungstradition in die grundsätzlich polytechnisch orientierte Schule integriert. So bildete sich eine Lehre heraus, die wissenschaftliche, künstlerische und technische Aspekte in sich vereinigt. Die Relevanz der einzelnen Fächer und deren Bezug zum zentralen Unterricht im Architekturatelier waren damals nicht weniger umstritten als heute. Die «technische Richtung», vor allem von dem Architekten Ernst Gladbach vertreten, hatte bald nicht mehr jenes Gewicht, das ihr ursprünglich zugedacht gewesen war. Sie blieb jedoch der zweite Pol der Ausbildung, der den künstlerischen ergänzte.
Wie Gottfried Semper sein Fach verstand, demonstrierte er nicht zuletzt mit seinem 1859 bis 1864 erbauten Hochschulgebäude in Zürich, in dem er die Architektur als integrierende, zwischen den unterschiedlichen Kulturen und Disziplinen vermittelnde Kunst manifest werden liess.

2015. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
340 Seiten, 159 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-343-5
58.00 CHF / 54.00 EUR


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Heilige Landschaft – Heilige Berge

Heilige Landschaft – Heilige Berge

Achter Internationaler Barocksommerkurs
Stiftung Bibliothek Werner Oechslin (Hg.)

Mit Beiträgen von / With contributions by Gerd Blum, Katja Burzer, Ria Fabri, Axel Christoph Gampp, Michael Groblewski, Ulrich Heinen, Mojmír Horyna, Berthold Hub, Eckart Kühne, Tobias Kunz, Eckhard Leuschner, Klaus J. Loderer, Piet Lombaerde, Nenad Makuljević, Jasmin Mersmann, Werner Oechslin, Sandra Maria Rust, Svetlana Smolčić-Makuljević, Peter Stephan, Johannes Stückelberger, Harald Tesan, Andreas Tönnesmann

Viele Religionen weisen der Landschaft – und dabei insbesondere den Bergen – eine bedeutende Rolle zu: So strandete die Arche Noah auf einer Bergspitze, am Berg Sinai erhielt Moses die Zehn Gebote, und in der Vita Christi sind Berge wichtige Stationen (Kalvarienberg, Ölberg u.a.). Der von einer landschaftlichen Erhebung aus geführte Dialog zwischen Gott und Mensch suggeriert eine Nähe zu Gott. Dies erklärt auch die privilegierte Stellung hochgelegener Heiligtümer. In der 1614 von Cesare Tettamantio publizierten Geschichte des Sacro Monte von Varese wird eine Vielzahl «biblischer» heiliger Berge genannt, um den Pilgerort oberhalb von Varese wertvoller und gnadenreicher erscheinen zu lassen. Religiöse Architektur prägt aber ebenso die Landschaft. Zeugnis hiervon geben Wegkreuze, Kapellen, Klöster, Kirchen und Tempel entlang intakter alter Handelswege und geographisch relevanter Verbindungsachsen. In den Beiträgen des Bandes werden einzelne Beispiele für die Wechselwirkungen zwischen Religion und Landschaft und kulturgeschichtliche Zusammenhänge dargestellt.

Texte in Deutsch oder Englisch / Texts in German or English

2014. 21,4 x 24 cm, Klappenbroschur / softcover
404 Seiten / pages, 226 Abbildungen sw / ill. b/w
ISBN 978-3-85676-294-0
60.00 CHF / 56.00 EUR


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Die Freiheit des Betrachtens > Schriften zu Architektur, Kunst und Literatur

Die Freiheit des Betrachtens
Schriften zu Architektur, Kunst und Literatur

Andreas Tönnesmann

Andreas Tönnesmann, der bis zu seinem Tod 2014 Professor für Kunst- und Architekturgeschichte am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich war, stellt in seinen weitsichtigen, disziplinübergreifenden Betrachtungen, mit einer hochsensiblen Sprache und nicht ohne Witz, verblüffende Zusammen- hänge zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft her. Das expansive Themenspektrum reicht von der Bau- und Kunstgeschichte der Renaissance bis zur Architektur und Literatur der Moderne. Seine in unterschiedlichsten Anthologien und Zeitschriften publizierten Aufsätze wurden hier erstmals in Buchform zusammengefasst.

2013. 19 x 26 cm, Leinen mit Schutzumschlag
648 Seiten, 273 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-323-7
75.00 CHF / 69.00 EUR


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Aldo Rossi und die Schweiz > Architektonische Wechselwirkungen

Aldo Rossi und die Schweiz
Architektonische Wechselwirkungen

Ákos Moravánszky, Judith Hopfengärtner (Hg.)

Beiträge von Max Bosshard / Christoph Luchsinger, Giovanni Buzzi, Kurt W. Forster,
Heinrich Helfenstein, Judith Hopfengärtner, Ákos Moravánszky, Bruno Reichlin,
Carsten Ruhl, Dolf Schnebli, Diogo Seixas Lopes, Miroslav Šik, Pia Simmendinger,
Martin Steinmann, Philip Ursprung, Daniele Vitale

Aldo Rossi (1931–1997), einer der richtungsweisenden Architekten und Theoretiker des 20. Jahrhunderts, war in den 1970er Jahren Gastprofessor und Dozent an der ETH Zürich. Dem an der Architekturschule dominierenden soziologischen Flügel stellte Rossi das Entwurfsstudio mit einer strengen, rational-wissenschaftlichen Methode entgegen, die zunehmend von seiner Vorstellung einer architettura analoga mit ihrem subjektiven, phänomenologischen Ansatz abgelöst wurde.
Namhafte Architekturtheoretiker, damalige Weggefährten sowie junge Forscherinnen und Forscher untersuchen die massgebliche Bedeutung von Rossis Zürcher Zeit, die bis in die Gegenwart hinein Folgen für die Entwicklung der Schweizer Architektur hat.

2011. 20 x 26,5 cm, Broschur
236 Seiten, 90 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-253-7
58.00 CHF / 54.00 EUR

Auszeichnung «Die schönsten Schweizer Bücher 2011»


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Expansion der Moderne > Wirtschaftswunder – Kalter Krieg – Avantgarde – Populärkultur

Expansion der Moderne
Wirtschaftswunder – Kalter Krieg – Avantgarde – Populärkultur

Juerg Albrecht, Georg Kohler, Bruno Maurer (Hg.)

Mit Beiträgen von Juerg Albrecht, Ursula Amrein, Antoine Baudin, Thomas Buomberger, Beatriz Colomina, Kornelia Imesch, Kurt Imhof, Wolfram Knorr, Georg Kohler, Vittorio Magnago Lampugnani, Bruno Maurer, Stanislaus von Moos, Franz Müller, Werner Oechslin, Andreas Tönnesmann, Urs Widmer, Beat Wyss

Die Aufbruchstimmung nach dem Zweiten Weltkrieg, die neue Konsumgesellschaft der Wirtschaftswunderära, der Amerikanismus, der Siegeszug der Populärkultur im Spiegel der Künste (Literatur, bildende Kunst, Film, Architektur, Städtebau, Design) und schliesslich die Schweiz als Drehscheibe im Kontext des Kalten Krieges – dies sind die Themen, die in dieser Publikation behandelt werden. Das auf einer interdisziplinären Tagung basierende Buch wurde vom gta Verlag und von SIK-ISEA gemeinsam veröffentlicht.

Texte in Deutsch, Französisch oder Englisch

2010. 16 x 23 cm, Broschur, 360 Seiten, 140 Abb. farbig und sw
ISBN 978-3-85676-284-1
58.00 CHF / 54.00 EUR


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Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc

Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc

Internationales Kolloquium
Stiftung Bibliothek Werner Oechslin, Einsiedeln (Hg.)

Mit Beiträgen von Barry Bergdoll, Martin Bressani, Michael Gnehm, Andreas Hauser, Peter Kurmann, Jean-Michel Leniaud, Robin Middleton, Werner Oechslin, Annunziata Maria Oteri, Susann Schlesinger, Laurent Stalder, Aron Vinegar, Gerard van Zeijl

In der Nachfolge zum Symposium über John Ruskin veranstaltete die Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln vom 24. bis 26. August 2001 ein internationales Kolloquium zu Viollet-le-Duc, dessen Akten in dieser Publikation vorgelegt werden.
Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc (1814–1879) war nicht nur als Architekt und Restaurator tätig, sondern er hinterliess auch ein reiches kunsttheoretisches Werk, das ebenso wie seine architektonischen Lösungen bereits auf die Zeitgenossen grossen Einfluss ausüben sollte. Viollet-le-Ducs Schaffen, sein Verhältnis zur Gotik, seine Reisen, seine Schriften, die Kontakte zu den Zeitgenossen und schliesslich die mitunter kontroverse Rezeption sind Thema der in diesem Buch versammelten Beiträge internationaler Fachautorinnen und -autoren.


2010. 17 x 24 cm, Klappenbroschur
288 Seiten, 142 Abb.sw
ISBN 978-3-85676-114-1 (für die Schweiz)
ISBN 978-3-7861-2453-5 (für die übrigen Länder)
69.00 CHF / 45.00 EUR


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Sigfried Giedion und die Fotografie > Bildinszenierungen der Moderne

Sigfried Giedion und die Fotografie
Bildinszenierungen der Moderne

Werner Oechslin, Gregor Harbusch (Hg.)

Mit Beiträgen von Martin Gasser, Reto Geiser, Gregor Harbusch, Andreas Haus, Olivier Lugon, Bruno Maurer, Werner Oechslin, Arthur Rüegg, Daniel Weiss

Sigfried Giedion (1888–1968), einer der bedeutendsten Schweizer Kunsthistoriker, gehörte zu den Protagonisten der internationalen Architekturmoderne. Bei seinen Veröffentlichungen, die er bis ins Detail selbst gestaltete, schenkte er sowohl dem eigenen Fotografieren als auch dem präzisen Bildeinsatz mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit wie dem geschriebenen Wort. Diese Publikation beleuchtet erstmals seine Vorgehensweisen und liefert einen historiografischen Beitrag zur aktuellen Debatte um Bilder und Medien.

2010. 24 x 28 cm, Hardcover mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 624 Farbabb.
ISBN 978-3-85676-252-0
87.00 CHF / 81.00 EUR


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Architekt und / versus Baumeister

Architekt und / versus Baumeister

Siebter Internationaler Barocksommerkurs
Stiftung Bibliothek Werner Oechslin, Einsiedeln (Hg.)

Beiträge von Antonio Becchi, Matteo Burioni, Ralph-Miklas Dobler, Matthias Franke,
Axel Christoph Gampp, Jürg Ganz, Reinhard Gruhl, Isabel Haupt, Christian Hecht,
Guido Hinterkeuser, Mojmír Horyna, Peter Jahn, Léon Lock, Piet Lombaerde, Andrea Maglio, Kristoffer Neville, Werner Oechslin, Simon Paulus, Martin Pozsgai, Sandra Maria Rust,
Robert Stalla, Peter Stephan, Thomas Strobel, Harald Tesan

Heutzutage wird der Architekt vor allem als Künstler und Schöpfer gesehen, mitunter sogar als «Star». «Dienst an der Gesellschaft» ist nicht mehr Bestandteil der Debatte. Sowohl der Kulturraum nördlich der Alpen als auch die Zeit um 1700 boten sich an, die Veränderung des Stellenwerts und der Rolle des Architekten einer Betrachtung zu unterziehen. Der Band befasst sich mit den damaligen Kompetenzen des Architekten und seiner sich wandelnden Bedeutung in künstlerischer wie auch in sozialer Hinsicht.

2009. 21 x 24 cm, Klappenbroschur
296 Seiten, 130 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-259-9
54.00 CHF / 50.00 EUR


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Palladianismus > Andrea Palladio – Kontinuität von Werk und Wirkung

Palladianismus
Andrea Palladio – Kontinuität von Werk und Wirkung

Werner Oechslin

Wie kaum ein anderer Architekt prägte Andrea Palladio (1508–1580) eine in seiner Zeit neue Baukunst, die über ganz Europa bis nach Amerika Verbreitung fand und bis heute wirksam bleibt. Werner Oechslin geht dem Phänomen Palladianismus in doppelter Hinsicht nach. Zunächst untersucht er die Voraussetzungen in Palladios eigener Architektur, um sich dann dem vielfältigen Umgang mit Palladios Vorbild vor allem in Deutschland, Frankreich, Holland und England im Laufe der Jahrhunderte bis in die Gegenwart hinein zu widmen.

2008. 26,5 x 32,5 cm, Leinen mit leinenkaschiertem Schuber
344 Seiten, 241 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-239-1
160.00 CHF / 150.00 EUR


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Hermann Muthesius 1861-1927 > Das Landhaus als kulturgeschichtlicher Entwurf

Hermann Muthesius 1861-1927
Das Landhaus als kulturgeschichtlicher Entwurf

Laurent Stalder

Hermann Muthesius zählt zu den führenden Persönlichkeiten der deutschen Kulturpolitik und Reformbemühungen am Beginn des 20. Jahrhunderts. Seine zahlreichen Schriften zum Wohnhausbau wie das Das englische Haus (1908) und das Standardwerk Wie baue ich mein Haus? (1917) wurden breit rezipiert. In der Studie ­werden erstmals die Entwurfs- und Bautätigkeit sowie ausgewählte Publikationen des Architekten und deren Rezeption in einen kulturhistorischen Kontext gestellt und vor diesem Hintergrund umfassend bewertet.

2008. 17 x 24 cm, Klappenbroschur, 224 Seiten, 151 Abb. sw
ISBN 978-3-85676-219-3
48.00 CHF / 45.00 EUR


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La Construction des villes > Le Corbusiers erstes städtebauliches Traktat von 1910/11

La Construction des villes
Le Corbusiers erstes städtebauliches Traktat von 1910/11

Christoph Schnoor (Hg.)
Vorwort von Stanislaus von Moos

Während seines Aufenthalts in Deutschland 1910/11 verfasste Le Corbusier ein Manuskript, das sich mit den architektonisch-künstlerischen Aufgaben des Städtebaus auseinandersetzt. La Construction des villes liegt erstmals in vollständiger Form vor – im Original auf Französisch und in deutscher Übersetzung – zusammen mit den von Le Corbusier vorgesehenen Abbildungen und relevanten Ausschnitten der von ihm herangezogenen Quellen. Der Autor untersucht die Entstehungsgeschichte des Manuskripts und unterzieht es einer kritischen Würdigung innerhalb des zeitgenössischen Kontexts.

Deutsch mit Originaltext des französischen Manuskripts

2008. 21 x 24 cm, Hardcover
647 Seiten, 128 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-211-7
69.00 CHF / 65.00 EUR


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Wissensformen

Wissensformen

Sechster Internationaler Barocksommerkurs
Stiftung Bibliothek Werner Oechslin (Hg.)

Mit Beiträgen von Antonio Becchi, Sandra Dučić, Andreas Gamerith, Axel Christoph Gampp, Reinhard Gruhl, Thomas Hänsli, Christian Hecht, Ulrich Heinen, Cornelia Isler-Kerényi, Brigitte Kurmann-Schwarz, Matthias Noell, Werner Oechslin, Elisabeth Oy-Marra, Wilhelm Schmidt-Biggemann, Ulrich Johannes Schneider, Robert Stalla, Harald Tesan, Anne Tilkorn, Ulrich Tragatschnig, Gabriele Wimböck, Martin Zenck, Kaspar Zollikofer.

Mit dem Barock hat sich eine Vielfalt emblematisch verschlüsselter und gleichwohl bildwirksamer Formen der Darstellung herausgebildet. Dies auf eine entrückte, kryptische Symbolwelt zurückzuführen, würde ebenso der künstlerischen wie der intellektuellen Zielsetzung der Vermittlung komplexer Sachverhalte zuwiderlaufen. Und es sollte, gemäss einem Diktum Aby Warburgs, eben auch nicht bloss um die «Auflösung eines Bilderrätsels» gehen. Gemeinsam ist den in diesem Band behandelten Modellen des Sehens und Erkennens, dass sie in radikaler Offenheit und Neugierde keinerlei Grenzen setzen, sondern allen nur erdenklichen Möglichkeiten des Zusammenführens von Vorstellungen – bis hin zu den «phantasmata » und «Hirngespinsten» – mit intelligiblen Formen hin zu «Wissensformen» Raum bieten.

In den thematisch zusammengefassten Sektionen des Barocksommerkurses wie «Der ‘Sinn’ zwischen Bild und Bildträger in antiker und mittelalterlicher Tradition», «Vielfalt der Wissensform: kabbalistische, musikalische, theatralische, literarische» sowie «Himmel, Welt und Heilsgeschichte: Das barocke Bild als Wissensform» spiegelt sich das Spektrum der behandelten Aspekte wider.

2008. 21 x 24 cm, Klappenbroschur, 312 Seiten, 159 Abb. sw
ISBN 978-3-85676-231-5
58.00 CHF / 54.00 EUR


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40 europäische Wohnikonen neu gesehen

40 europäische Wohnikonen neu gesehen

Arthur Rüegg, Lukas Felder (Hg.)

Mit Beiträgen von Michael Charpié, Franziska Felber, Lukas Felder, Felix Jerusalem, Arthur Rüegg

Die Geschichte des Wohnens ist eine Geschichte der Lebensentwürfe. Zahlreiche architektonische Meisterwerke des 20. Jahrhunderts belegen das Ringen um Wohnungen für einen neuen Lebensstil und den Kampf um offenere Lebens- und Raumorganisationen. Das Buch versammelt die in einheitlichem Massstab neu gezeichneten möblierten Pläne von 40 exemplarischen Häusern und Wohnungen. Vorgestellt werden Wohnräume von Gonçalo Byrne, Theo van Doesburg, Lux Guyer, Max Ernst Haefeli, Fritz Haller, Le Corbusier, Erich Mendelsohn, Otto Pfeifer, O. R. Salvisberg, Alvaro Siza, Hans Scharoun, Bruno Taut und anderen.

2007. 29,1 x 26,7 cm, Hardcover, 168 Seiten, 306 Abb.
ISBN 978-3-85676-188-2
44.00 CHF / 41.00 EUR


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Architektur weiterdenken > Werner Oechslin zum 60. Geburtstag

Architektur weiterdenken
Werner Oechslin zum 60. Geburtstag

Sylvia Claus, Michael Gnehm, Bruno Maurer, Laurent Stalder (Hg.)

Beiträge von Stanford Anderson, Hannes Böhringer, Mario Botta, Olaf Breidbach,
Tilmann Buddensieg, Philippe Duboy, Peter Eisenman, Aurelio Galfetti, Ernst Gisel,
Andreas Haus, Thomas Hürlimann, Hans Kollhoff, Peter Kurmann, Vittorio Magnago Lampugnani, Robin Middleton, Stanislaus von Moos, Monique Mosser, Winfried Nerdinger, Fritz Neumeyer, Paolo Porto­ghesi, Daniel Rabreau, Arthur Rüegg, Maria Luisa Scalvini, Gerhard Schmitt, Luigi Snozzi, Georges Teyssot, Heinrich Thelen, Christof Thoenes, Andreas Tönnesmann, Oswald Mathias Ungers, Dalibor Vesely, TomᚠVlček, Adolf Max Vogt

Die Festschrift geht von Werner Oechslins Anspruch aus, Kunst- und Architekturgeschichte mit weiteren Disziplinen zu verbinden. Namhafte Architekten sowie Forscherinnen und Forscher aus den Bereichen Kunst- und Architekturgeschichte, Naturwissenschaft und Philosophie beschäftigen sich mit einer zentralen ­Fragestellung: der Situierung kultureller Entwicklung in einer sich ständig verändernden Gesellschaft.

2004. 17 x 25,5 cm, Hardcover
410 Seiten, 223 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-150-9
65.00 CHF / 61.00 EUR


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Barockrezeption zwischen Historismus und Moderne > Die Architekturdiskussion in Prag 1890-1914

Barockrezeption zwischen Historismus und Moderne
Die Architekturdiskussion in Prag 1890-1914

Alena Janatková

Mit einem Vorwort von Werner Oechslin

Die Aufwertung des Barocks und die Sanierung der Prager Altstadt führten um 1900 zur Aufnahme barocker Stilelemente in die Architektur, die letztendlich in den tschechischen Architekturkubismus mündeten.
Alena Janatkovás Studie beleuchtet die gegenseitige Beeinflussung von Kunstgeschichte, Denkmalschutz, Architekturtheorie und architektonischer Praxis um 1900.

2000. 17 x 24 cm, Klappenbroschur, 213 Seiten, 70 Abb. sw
ISBN 978-3-85676-095-3 (für die Schweiz)
ISBN 978-3-7861-2400-9 (für die übrigen Länder)
24.80 CHF / 19.00 EUR


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Beiträge zur Architektur 1924–1964

Beiträge zur Architektur 1924–1964

Bruno Flierl (Hg.)

Nach dem Ersten Weltkrieg entschied sich der 1893 geborene Hans Schmidt, seine Entwürfe grundsätzlich auf die veränderte soziale Situation auszurichten und den Weg der Industrialisierung und Massenproduktion einzuschlagen. Der Reprint von Schmidts Schriften bildet eine unverzichtbare Quelle zur Klärung von Grundfragen der modernen Schweizer Architektur.

1993. 14,5 x 20 cm, Klappenbroschur, 250 Seiten, 100 Abb. sw
ISBN 978-3-85676-052-6
41.00 CHF / 38.00 EUR


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Die formale Grundlegung der modernen Architektur

Die formale Grundlegung der modernen Architektur

Peter Eisenman

Herausgegeben und mit einem einführenden Text von Werner Oechslinin

Anhand ausgewählter Bauten von Le Corbusier, Alvar Aalto, Frank Lloyd Wright und Giuseppe Terragni analysiert Peter Eisenman die Merkmale allgemeiner und spezifischer Form, deren Zusammenspiel er als Grundlage architektonischer Erfindung und Komposition ausweist. Gleichzeitig wird in seiner Studie der Ausgangspunkt des theoretischen und praktischen Werks von Peter Eisenman erkennbar.

2005. 21 x 24 cm, Klappenbroschur, 269 Seiten, 297 Abb. sw
ISBN 978-3-85676-067-0
65.00 CHF / 61.00 EUR


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Stumme Poesie > Architektur und Sprache bei Gottfried Semper

Stumme Poesie
Architektur und Sprache bei Gottfried Semper

Michael Gnehm

Mit einem Vorwort von Werner Oechslin

Gottfried Semper spricht von architektonischer ­«Raumespoesie» und betont die «besondere Sprache» der Kunst, «bestehend in formellen Typen und Sym­bolen». Die vorliegende Studie hinterleuchtet Sempers Anleihen bei anderen Disziplinen und verfolgt die Aktualität Semper’schen Gedankenguts bis zu Le Corbusier und Jacques Derrida.

2004. 17 x 24 cm, Klappenbroschur, 277 Seiten, 60 Abb.
ISBN 978-3-85676-127-1
65.00 CHF / 61.00 EUR


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SvM > Die Festschrift für Stanislaus von Moos

SvM
Die Festschrift für Stanislaus von Moos

Karin Gimmi, Christoph Kübler, Bruno Maurer, ­ Robin Rehm, Klaus Spechtenhauser, Martino Stierli, Stefanie Wenzler (Hg.)

Mit Beiträgen von Oskar Bätschmann, Christine N. Brinckmann, Tilmann Buddensieg, Gion A. Caminada, Peter Cornelius Claussen, Jean-Louis Cohen, Beatriz ­Colomina, Alan Colquhoun, Bice Curiger, Hermann Czech, Hans Frei, Jacques Herzog, Thomas Hirschhorn, Daniela ­Mondini, Werner Oechslin, Arthur Rüegg, Denise Scott Brown, Philip Ursprung, Ludmila Vachtova, Robert Venturi, Beat Wyss

SvM. Die Festschrift ist eine Hommage an Stanislaus von Moos, von 1983 bis 2005 Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der Universität Zürich. Die Publikation versammelt Essays und ­Interviews von FachkollegInnen, Weggefährten und Freunden, deren Themenvielfalt und internationales Renommee von Moos’ eigenes Wirken widerspiegelt. Le Corbusier bildet darin ebenso einen Schwerpunkt wie Aufsätze zur ­Gegenwartskunst oder Tendenzen einer jüngeren Architekturtheorie.

Beiträge in deutscher, englischer oder französischer Sprache

2005. 17 x 24 cm, Hardcover
302 Seiten, 164 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-176-9
56.00 CHF / 52.50 EUR


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Theaterbautheorien zwischen Kunst und Wissenschaft

Theaterbautheorien zwischen Kunst und Wissenschaft

Die Diskussion über Theaterbau im deutschsprachigen Raum in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Jochen Meyer

Mit einem Vorwort von Werner Oechslin

Im 19. Jahrhundert erschienen die Theaterbautheorien prominenter Architekten wie Carl Gotthard Langhans, Friedrich Weinbrenner, Karl Friedrich Schinkel und Gottfried Semper. Über ein vertieftes Verständnis für den Theaterbau hinaus gibt Jochen Meyer Aufschluss über die soziale Funktion des Theaters jener Zeit.

1998. 17 x 24 cm, Klappenbroschur, 388 Seiten, 173 Abb. sw
ISBN 978-3-85676-068-7
38.00 CHF / 35.00 EUR


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«Architektur ist die Kunst, gut zu bauen»

«Architektur ist die Kunst, gut zu bauen»

Charles Augustin D’Avilers «Cours d’Architecture qui comprend les Ordres de Vignole»

Bettina Köhler

Vorwort von Werner Oechslin

Der Cours d’Architecture von Charles Augustin D’Aviler (1653–1701) gehört seit seinem ersten Erscheinen 1691 zu den wichtigsten Handbüchern der Epoche. In der ersten umfassenden Studie zu diesem Architekturbuch wird dessen Editionsgeschichte ebenso behandelt wie der ideale Entwurf für ein Stadthaus oder das Ornament in der Innendekoration.

1997. 17 x 24 cm, Klappenbroschur
244 Seiten, 197 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-066-3 (für die Schweiz)
ISBN 978-3-7861-1787-2 (für die übrigen Länder)
19.80 CHF / 15.00 EUR


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