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Architecture of Counterrevolution > The French Army in Northern Algeria

Architecture of Counterrevolution
The French Army in Northern Algeria

Samia Henni

After over 120 years of French colonial rule in Algeria, the growing aspirations for independence culminated in the Algerian Revolution of 1954, which lasted until 1962. In order to combat the uprisings, the French civilian and military authorities reorganised the entire territory of the country, swiftly erected new infrastructures and pursued building policies that were ultimately intended to stabilize French dominance in Algeria. The study describes the architectural responses undertaken in the midst of this protracted and bloody armed conflict. It analyses their origins, evolutions and objectives, identifies the actors involved and reveals the underlying design methods.

Nach mehr als 120 Jahren französischer Kolonialherrschaft führten die wachsenden Unabhängigkeitsbestrebungen 1954 zur algerischen Revolution, die bis 1962 andauerte. Um die Aufstände zu bekämpfen, reorganisierten die französischen Zivil- und Militärbehörden das gesamte Territorium, errichteten in kürzester Zeit neue Infrastrukturen und verfolgten eine Baupolitik, die letztlich die französische Dominanz in Algerien stabilisieren sollte. Die Studie beschreibt die architektonischen Massnahmen während dieses langwierigen und blutigen bewaffneten Konflikts. Sie analysiert ihre Ursprünge, Entwicklungen und Ziele, benennt die beteiligten Akteure und zeigt die zugrundeliegenden Entwurfsmethoden auf.

Englisch

2017. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
ca. 300 Seiten, 73 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-376-3
48.00 CHF / 48.00 EUR

Erscheint im September 2017

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gta papers 1 > Architecture / Machine

gta papers 1
Architecture / Machine

Moritz Gleich, Laurent Stalder (Hg.)

Beiträge von Daniel A. Barber, Martin Bressani, Carlotta Darò, Tobias Erb, Kijan Espahangizi, Sabine von Fischer, John Harwood, Julian Jachmann, Susanne Jany, Reinhold Martin, Jacqueline Maurer, Spyros Papapetros, Caspar Schärer, Georg Vrachliotis

Architektur und Maschine sind zentrale Gegenstände menschlicher Gestaltung. Wie funktioniert ihr Zusammenspiel? In thematischer Breite und historischer Tiefe gehen die Beiträge des Bandes dem vielfältigen Wechselspiel dieser Phänomene nach, vor allem im Hinblick auf drei Aspekte: Maschinen, die dem Entwurf und der Errichtung von Gebäuden dienen, solche, die ihrer Arbeit innerhalb der Wände und Strukturen von Bauten verrichten und – insbesondere – Maschinen, die als Modelle und Bilder des architektonischen Denkens fungieren. Dabei zeigt sich, dass die Thematik der Maschine im Rahmen der Architektur bis heute nicht nur an konkrete technische Fragen, sondern vielmehr an allgemeine Programme, Prozesse und Performanzen und damit an grundlegende Kategorien des gebauten Raumes rührt.

Englisch

2017. 21 x 29,7 cm, Broschur

180 Seiten, 102 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-363-3
25.00 CHF / 25.00 EUR

Erscheint im September 2017

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Jacques Schader (1917–2007) > Architektur für die Nachkriegsmoderne

Jacques Schader (1917–2007)
Architektur für die Nachkriegsmoderne

Michael Hanak

Fotografien von Hannes Henz

Mit seinem Hauptwerk, der Kantonsschule Freudenberg in Zürich, erlangte Jacques Schader internationales Renommee. Der Architekt, bekannt für die klare Gliederung seiner Baukörper und die fliessenden räumlichen Übergänge, gehört zu den wichtigsten Exponenten der Nachkriegsmoderne in der Schweiz. In den frühen 1950er Jahren arbeitete Jacques Schader neben seiner selbständigen Bautätigkeit als Redakteur bei der Architekturzeitschrift Bauen + Wohnen, von 1960 bis 1970 lehrte er als Professor für Entwurf an der ETH Zürich vor allem im Bereich Wohnungsbau. In der Publikation wird er erstmals in allen Facetten seines beruflichen Engagements und mit seinem gesamten Œuvre vorgestellt.
Seine Bauten und Projekte, von denen die bedeutsamsten ausführlich behandelt werden, widerspiegeln exemplarisch zentrale Entwurfsparameter der Nachkriegsmoderne: Raster und Modul, Transparenz und Durchdringung. Die Dokumentation und Deutung seiner Gebäude ist aus architekturhistorischer wie aus denkmalpflegerischer Sicht von höchster Aktualität. Gegenwärtig sind bei vielen seiner Bauten Erneuerungen notwendig, die ein fundiertes Handeln dringend erforderlich machen. Mit seinem eigenen Renovierungskonzept für die Kantonsschule Freudenberg zeigte Schader rund 30 Jahre nach ihrer Fertigstellung auf, wie man ein bauhistorisches Zeugnis bewahren und es zugleich den heutigen Erfordernissen anpassen kann.

2017. 22,5 x 30 cm, Hardcover

ca. 280 Seiten, ca. 440 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-373-2
78.00 CHF / 78.00 EUR

Erscheint im Herbst 2017

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Jahrbuch 2017 >Departement Architektur, ETH Zürich

Jahrbuch 2017
Departement Architektur, ETH Zürich

Yearbook 2017. Department of Architecture, ETH Zurich

Lehre und Forschung an der Architekturschule der ETH Zürich zeichnen sich durch eine breite Vielfalt von Disziplinen und unterschiedlichen Ausbildungsansätzen aus. Das Jahrbuch bietet einen Blick hinter die Kulissen des Departements Architektur: Es dokumentiert wichtige Ereignisse und Veranstaltungen des Jahres 2015/16 und zeigt ausgewählte Projekte, die in den Entwurfsstudios, an den Instituten und in an­ deren Forschungseinrichtungen sowie im Rahmen von Weiterbildungsprogrammen entstanden sind.

Teaching and research at the architectural school of ETH Zurich is characterized by a broad variety of disciplines and different educational approaches. The Yearbook provides a look behind the scenes of the Department of Architecture documenting crucial events and activities in 2015/16 and presenting selected projects produced in the semester studios, at the institutes and additional research facilities as well as within the ongoing education programmes.

Deutsch / Englisch

2017. 23,5 x 31 cm, Broschur
ca. 300 Seiten, Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-374-9
35.00 CHF / 35.00 EUR

Erscheint im September 2017

Jahresausstellung des Departements Architektur
29. September bis 27. Oktober 2017
ETH Zürich, Hönggerberg

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Städtebau als politische Kultur > Der Architekt und Theoretiker Hans Bernoulli

Städtebau als politische Kultur
Der Architekt und Theoretiker Hans Bernoulli

Sylvia Claus, Lukas Zurfluh (Hg.)

Fotografien von Cédric Eisenring, Andreas Koller, Ewa Maria Wolańska
Beiträge von Hubertus Adam, Sylvia Claus, Katia Frey und Eliana Perotti, Bettina Held, Dorothee Huber, Jörg Kuhn, Bruno Maurer, Riccardo Rossi, Lukas Zurfluh sowie Alumni des Master of Advanced Studies-Programms in Geschichte und Theorie der Architektur, ETH Zürich

Wie kein anderer prägte Hans Bernoulli das genossenschaftliche und private Siedlungs- und Wohnungswesen der Schweiz. Der auch international äusserst einflussreiche Basler Architekt, Stadtplaner, Theoretiker und Hochschullehrer war ein Homo politicus, sein Schaffen ethisch motiviert. Architektur galt ihm als Teil eines übergeordneten gesellschaftlichen Ganzen. Bis heute haben seine Gedanken und Vorschläge nicht an Brisanz verloren.
Nach ersten Erfolgen mit Wohn- und Geschäftshäusern in Berlin und Mitteldeutschland machte sich Bernoulli bald mit städtebaulichen Arbeiten einen Namen. Seit 1910 Architekt der Deutschen Gartenstadtgesellschaft entwarf er unter anderem die Bebauungspläne für die Siedlungen Falkenberg bei Berlin und Reform in Magdeburg. 1912 zum Chefarchitekten der Basler Baugesellschaft berufen, avancierte er zu einem der Pioniere des Kleinwohnungs- und Siedlungsbaus in der Schweiz. Er realisierte in Basel, Zürich, Winterthur und Grenchen mehr als 30 Projekte. Darüber hinaus etablierte er den Städtebau als Lehrgebiet an der ETH Zürich und hatte damit massgeblichen Einfluss auch auf die jüngere Generation der Schweizer Moderne.
Die von Bernoulli damals erkannten Probleme sind nach wie vor nicht gelöst: Die Spekulation mit Grund und Boden ist noch immer eine der schwierigsten Herausforderungen für sinnvolle Gesamtplanungen. Die Folgen sind offensichtlich – Landschaftszerstörung, renditeträchtige Umwandlung günstigen Wohnraums in teure Quartiere mit entsprechenden sozialen Folgen, akute Wohnungsnot. Nicht zuletzt deshalb ist die von Bernoulli praktisch wie theoretisch problematisierte Frage nach dem Allgemeinwohl geradezu brennend aktuell. Die Publikation stellt erstmals Leben und Werk Hans Bernoullis in einen historischen Zusammenhang. Sie verortet die Komplexität seines Wirkens zwischen politisch-wirtschaftsreformatorischer und architektonisch-städtebaulicher Diskussion und unternimmt damit eine auch internationale Neupositionierung dieses wichtigen Schweizer Architekten.

2017. 22,5 x 30 cm, Hardcover
ca. 400 Seiten, ca. 350 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-353-4
ca. 89.00 CHF / 89.00 EUR

Erscheint im Herbst 2017

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trans 31 > Kritik

trans 31
Kritik

Kritik. Der Zweifel an Wahrheiten, die Suche nach Alternativen. Eine Dekonstruktion zugunsten eines Wiederaufbaus. Ein Urteil? Was wird kritisiert? Wer kritisiert wen? Der Kritiker. Wo sind die Orte der Kritik? Die Rechtfertigung von Kritik mit subjektiver Haltung oder objektivem Beleg? Gibt es Konsequenzen? Der kritische Punkt: Der Übergang von einem Zustand in einen anderen. Hat die Substanz die kritische Temperatur erreicht, so bildet sich kurzzeitig ein dichter Nebel, der sich nach wenigen Sekunden wieder auflöst. Bin ich kritikfähig? Wo stehe ich? Skepsis. Kritische Distanz einnehmen, Selbstreflexion. Kritik als Waffe, als Letztbegründung? Kritik als Forderung: Ziele entwerfen, Zukunft denken. Ständige Kritik als Garantie grundsätzlicher Veränderbarkeit gesellschaftlicher Verhältnisse. Etymologisch geht das Wort Kritik sowohl auf das griechische krínein zurück, das scheiden, unterscheiden, entscheiden bedeutet, als auch auf krísis: Meinung, Beurteilung, Entscheidung, Zuspitzung. Auch semantisch sind Kritik und Krise ein Paar. Sie bedingen sich gegenseitig. Gibt es eine Krise? Wenn ja, wo ist die Kritik? Und wie steht es um das Magazin trans als Plattform für einen Architekturdiskurs?

Texte in Deutsch, Englisch oder Französisch

2017. 23 x 29,7 cm, Broschur

ca. 180 Seiten, ca. 100 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-375-6
25.00 CHF / 25.00 EUR

Erscheint im September 2017

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