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Cloud ’68 – Paper Voice > Smiljan Radic’s Collection of Radical Architecture

Cloud ’68 – Paper Voice
Smiljan Radic’s Collection of Radical Architecture

Fredi Fischli & Niels Olsen, Smiljan Radić, Patricio Mardones (Hg.)
Beiträge von Constant, Guy Debord, Asger Jorn, Haus-Rucker-Co, Archigram, Utopie, Superstudio u. a.
Interviews von Hans Ulrich Obrist, Essays von Tom McDonough und Lara Schrijver

Gestaltet von Teo Schifferli

Cloud ’68 – Paper Voice ist eine Hommage an die «Radikale Architektur» in Europa, die zwischen den 1950er und 1970er Jahren eine Vielzahl experimenteller Ausdrucksformen hervorgebracht hat. Eine Auswahl von 173 grafischen Arbeiten – Lithografien, Zeichnungen, Radierungen und Ephemera – aus der Privatsammlung des chilenischen Architekten Smiljan Radić zeigt den Bedeutungshorizont der verschiedenen architektonischen Ansätze jener Jahre auf. Werke von Constant, Guy Debord, Asger Jorn, Haus-Rucker-Co, Archigram, Utopie, Superstudio und anderen treffen in 33 Paneelen aufeinander, die an Aby Warburgs «Bilderatlas Mnemosyne » erinnern. Ergänzt wird die Publikation durch eine «Wunderkammer» von Ausschnitten aus Interviews, die der Kritiker und Kurator Hans Ulrich Obrist mit den Protagonisten dieser Bewegungen geführt hat.

Cloud ’68—Paper Voice pays homage to the European radical movements in architecture that flourished between the 1950s and 1970s producing a wide range of experimental expression. From the personal collection of the Chilean architect Smiljan Radić, a selection of 173 graphic pieces—lithographs, drawings, original etchings, and ephemera—will show the horizon of meaning of the diverse architectural approaches from those years: works by Constant, Guy Debord, Asger Jorn, Haus-Rucker-Co, Archigram, Utopie, and Superstudio, among others, will meet in 33 panels that recall Aby Warburg’s “Mnemosyne Atlas.” The publication is complemented by a “Wunderkammer ” of interview fragments by the critic and curator Hans Ulrich Obrist, who interviewed the protagonists of said architecture.

Englisch

2019. 21 x 16 cm, Broschur mit Schutzumschlag, japanische Bindung
192 Seiten, ca. 200 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-385-5
ca. 48.00 CHF / ca. 45.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2019

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Das akustische Argument > Wissenschaft und Hörerfahrung in der Architektur des 20. Jahrhunderts

Das akustische Argument
Wissenschaft und Hörerfahrung in der Architektur des 20. Jahrhunderts

Sabine von Fischer

Gestaltet von Philippe Mouthon

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Akustik eine eigenständige akademischen Disziplin und entwickelte sich seither zu einer fächerübergreifenden Wissenschaft. Sie suchte und fand immer wieder neue Methoden, um Schallphänomene und Hörwahrnehmungen zu erfassen. Sabine von Fischer führt uns zu den Anfängen dieser neuen Wissenskultur, den ersten Experimenten und dem Eruieren der für die Architektur relevanten Dimensionen.

Anhand internationaler Forschungsvorhaben und Fallbeispiele – von weltberühmten Planungsdebatten bis zu alltäglichen Wohnbauten – zeichnet sie den Werdegang der modernen Bau- und Raumakustik und seine Folgen für die architektonische Formfindung nach. Die Wettbewerbsprojekte für das Völkerbundgebäude (1927), das Zürcher Kongresshaus (1937) oder der Londoner Ausstellungsbeitrag House of the Future (1957) verdeutlichen, wie das wachsende bauphysikalische und wahrnehmungstechnische Wissen der Akustik die architektonische Praxis veränderte.

Sabine von Fischer (*1969) ist promovierte Architektin und Autorin. Sie studierte Architektur in Zürich und New York. Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit an der ETH Zürich, am Canadian Center for Architecture in Montréal, an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin gab sie verschiedene Bücher und Zeitschriften heraus. Seit 2019 betreut sie das Thema Architektur im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung.

2019. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
367 Seiten, 174 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-354-1
52.00 CHF / 48.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2019


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Hopkins in the City

Hopkins in the City

Adam Caruso, Helen Thomas (Hg.)

Beiträge von Adam Caruso, Helen Thomas, Michael Hopkins, Reem Almannai,
Victoria Easton, Bernd Schmutz, Florian Summa, Paul Vermeulen
Fotografien von Hélène Binet

Gestaltet von Moiré

In der Arbeit von Michael Hopkins and Partners fand in den 1980er und 1990er Jahren ein Wandel statt, der sich in den fünf in diesem Buch untersuchten städtischen Gebäuden besonders deutlich widerspiegelt. Hopkins, ausserhalb Grossbritanniens relativ unbekannt, präsentiert seine damalige Perspektive in seinem Vortrag «Technology Comes to Town», der hier veröffentlicht und durch Baustudien von fünf zeitgenössischen europäischen Architekten ergänzt wird. Essays von Adam Caruso und Helen Thomas untersuchen die britische Szene, in der grundlegende Fragen zu Technologie, Stil und Kontext die Diskussionen über die Architektur des 20. Jahrhunderts pr.gen. Die Präsenz dieser Themen in Hopkins’ Architektur wird durch neu angefertigte Zeichnungen und durch aktuelle Fotos von Hélène Binet deutlich.

A transformation occurred in the work of Michael Hopkins and Partners during the 1980s and 1990s that was achieved at its highest level in the five urban buildings explored in this book. Relatively unknown outside Great Britain, Hopkins presents his perspective at that time in his lecture ‘Technology Comes to Town’, here published and balanced by building studies from five contemporary European architects. Essays by Adam Caruso and Helen Thomas frame the British scene in which the fundamental issues of technology, style and context that run through discussions of 20th century architecture are revisited. The presence of these themes in Hopkins’s architecture is revealed through survey drawings and new photographs of the buildings by Hélène Binet.

Englisch

2019. 24 x 32 cm, Leinen
ca. 230 Seiten, ca. 100 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-392-3
ca. 75.00 CHF / ca. 69.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2019

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Theodor & Otto Froebel. Gartenkultur in Zürich im 19. Jahrhundert

Theodor & Otto Froebel. Gartenkultur in Zürich im 19. Jahrhundert

Claudia Moll

Gestaltet von Julia Ambroschütz und Tamaki Yamazaki

Der (alte) Botanische Garten in Zürich, der Garten der Villa Wesendonck (Rieterpark), die Quartieranlage Stadelhofen, das heutige Arboretum, der Garten vor der neuen Tonhalle, Villengärten in Baden oder der Park Schloss St. Andreas in Cham – Theodor und Otto Froebel lieferten die Gestaltungspläne, vor allem aber die Blumen, Sträucher und Bäume. Was sie nicht selbst heranzogen, gelangte über ihr weltweites Handelsnetzwerk in die Schweiz. In über 140 Katalogen präsentierten sie das sich stetig erweiternde Sortiment an Zier- und Nutzpflanzen, einheimischen und exotischen botanischen Raritäten.
Gartenkultur und Botanik waren in der Schweiz bis in die 1830er Jahre kaum gepflegte Disziplinen. Für ihre wachsende Popularität sorgten das im Zuge der Industrialisierung aufstrebende Bürgertum und die ersten Kunstgärtner, unter ihnen der aus Thüringen stammende Theodor Froebel (1810–1893). Gemeinsam mit seinem Sohn Otto Froebel (1844–1906) etablierte er in Zürich ein florierendes Unternehmen, das als die namhafteste Kunst- und Handelsgärtnerei des Landes galt und über dessen Grenzen hinaus einen herausragenden Ruf genoss. Die Publikation geht dem Schaffen der beiden Gartengestalter und Unternehmer nach: Ihre öffentlichen Anlagen in Zürich, ihr Beitrag zu den bis heute städtebaulich prägenden Massnahmen im Zuge der Errichtung der Quaianlagen und eine Vielfalt an Privatgärten werden darin ebenso beleuchtet wie der Aufbau des eigenen Betriebs und das Pflanzenrepertoire. Damit zeichnet das Buch ein Porträt der Schweizer Gartenkultur des 19. Jahrhunderts und beschreibt zugleich eine Entwicklungsgeschichte des Metiers hiesiger Gärtner und Landschaftsarchitekten.

Claudia Moll studierte Landschaftsarchitektur an der Hochschule für Technik Rapperswil sowie Architekturgeschichte und -theorie an der ETH Zürich. Von 2004 bis 2010 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Landschaftsarchitektur an der ETH Zürich. Neben Arbeiten zu Geschichte und Projekten der Landschaftsarchitektur in der Schweiz, freier journalistischer Tätigkeit und Engagement im Berufsverband ist sie seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesamt für Umwelt in Bern.

2019. 25 x 30 cm, Broschur 
236 Seiten, ca. 150 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-386-2
ca. 65.00 CHF / ca. 62.00 EUR

Erscheint im April 2019

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Upscaling Earth. Material, Process, Catalyst

Upscaling Earth. Material, Process, Catalyst

Anna Heringer, Lindsay Blair Howe, Martin Rauch

Gestaltet von Philippe Mouthon

Lehmbau gehört nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den modernsten Bauweisen unserer Zeit. Welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Chancen liegen in der verstärkten Nutzung von Erde als Baumaterial? Zement als wichtiger Bestandteil von Beton wird – wie andere knappe Ressourcen auch – in Zukunft nur noch begrenzt herstellbar sein und immer teurer gehandelt werden. Es ist notwendig, alternativen Baumaterialien mehr Beachtung zu schenken. Dieser Band stellt ein weites Spektrum gebauter und ungebauter Projekte sowie neue Strategien zur Realisierung von Lehmarchitektur vor – eine Bauweise, die jeder Kultur und jedem Kontext angepasst werden kann. Die Autoren präsentieren anhand eindrucksvoller Beispiele bahnbrechende technologische Innovationen, wobei sie die Vorteile dieses Materials veranschaulichen: von der weltweiten Verfügbarkeit bis zur Möglichkeit der vollständigen Wiederverwertung, von der klimaneutralen Produktion bis zum sozialverträglichen Einsatz insbesondere auch in Schwellenländern. Dieses Buch zeigt die erstaunlichen Potenziale der Lehmarchitektur auf – für die Menschen und für den ganzen Planeten.

Earth building is not only one of the oldest, but also one of the most modern construction methods of our time. What economic, environmental, and social conditions are necessary for an upscaling of earth to occur? In the future, cement, the most important component of concrete, will – as well as other finite resources – become less viable to produce and significantly more expensive. Considering appropriate alternatives for building materials is becoming imperative. This book presents a wide scope of built and unbuilt projects as well as strategies that can be implemented to edify processes of building, adapting the use of earth to each unique culture and context. Using impressive examples, the authors demonstrate groundbreaking technological innovations that highlight the advantages of this material: from its worldwide availability to the possibility of comprehensive recycling, from climate-neutral production to socially just implementation, including a focus on emerging economies. This book reveals the incredible potentials of earthen architecture – for people and for the entire planet.

Englisch

2019. 16 x 21 cm, Broschur mit Fadenheftung
ca. 170 Seiten, ca. 100 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-393-0
ca. 34.00 CHF / 30.00 EUR

Erscheint im Frühjahr 2019

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