Grand Gestures

Grand Gestures

gta papers 4
CHF 25.00
inkl. MWST

Deutsch

2020. 21 x 29,7 cm, Broschur
152 Seiten, 75 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-407-4
CHF 25.00 / EUR 25.00
Englisch

Herausgegeben von Adam Jasper und Stefan Neuner
Beiträge von André Bideau, Maarten Delbeke, Berthold Hub, John Macarthur, Sarah Nichols, Liam Ross, Davide Spina, Daniel Weiss
Gestaltet von büro uebele

Viele Politiker wünschen sich, mit einem Grand Projet ein monumentales Zeichen im Gefüge der Stadt zu hinterlassen, aber keiner möchte wegen einer «Grossen Geste« in Erinnerung bleiben. Ein Grand Projet ist ein symbolisches Projekt, das die Identität der Stadt ebenso sehr prägt, wie es ihren physischen Bedürfnissen dient. Eine grosse Geste ist, wie der Name schon sagt, eine Handlung, bei der sich die Absicht nie ganz mit dem Ergebnis deckt. Sie ist immer eine Nummer zu gross, ihre Logik ist die der Übertreibung. Die Moderne ist von zahlreichen grossen Gesten durchdrungen. Wenn diese dabei zum Scheitern neigen, ist es ein Scheitern der interessanten Art, das manchmal unbeabsichtigt den Kontext abschafft, der die Geste hervorgebracht hat. Diese Ausgabe der gta papers beschäftigt sich mit einer Stadtgeschichte und Architekturgeschichtsschreibung, die von Ironie geprägt ist. Die Ironie zeigt sich dabei nicht nur als das unvermeidliche Ergebnis einer jeden grossen historischen Geste, sondern auch als eine geheimnisvolle Kraft, welche die Ereignisse scheinbar zu einer Maximierung der daraus resultierenden Antiklimax treibt.

English

2020. 21 x 29.7 cm, softcover
152 pages, 75 illustrations
ISBN 978-3-85676-407-4
CHF 25.00 / EUR 25.00
English

Edited by Adam Jasper and Stefan Neuner
Contributions by André Bideau, Maarten Delbeke, Berthold Hub, John Macarthur, Sarah Nichols, Liam Ross, Davide Spina, Daniel Weiss
Designed by büro uebele

Many political leaders wish for a Grand Projet to leave a monumental mark on the fabric of the city, but no one wishes to be remembered for a ‘Grand Gesture’. A grand projet is a symbolic project that shapes the identity of the city as much as it serves its physical needs. As the name implies, a grand gesture is a performance in which the intention never quite determines the result. Its size is always too big, and its logic is that of hyperbole. Modernity is populated by many grand gestures. If they tend to failure, it is failure of an interesting kind, one that sometimes inadvertently succeeds in abolishing the context that engendered the gesture. This issue of gta papers deals with urban history, and architectural historiography, as characterized by irony. Irony is, as it were, not merely the inevitable outcome of any grand historical gesture, but appears as a mysterious force, seemingly guiding events to maximize the resulting anti-climax.