Novitäten

Theodor & Otto Froebel

Theodor & Otto Froebel

Gartenkultur in Zürich im 19. Jahrhundert
Claudia Moll
CHF 65.00
inkl. MWST

Information

«An den Wurzeln der Profession» arbeitete Theodor Froebel (1810–1893), als er in Zürich seine erste Stelle antrat: Gartenkultur war in der Schweiz bis in die 1830er Jahre eine kaum gepflegte Disziplin. Die Kunst- und Handelsgärtnerei Froebel, die er 1835 gründete und später gemeinsam mit seinem Sohn Otto Froebel (1844–1906) betrieb, prägte Zürichs Stadtgrün von den ersten Schmuckplätzen über zahllose Privatgärten bis zu den Quaianlagen. Zugleich spiegelt die Firma Aufstieg und Niedergang eines Geschäftszweiges, in dem sich Expertenwissen mit dem Unternehmergeist des Bürgertums verband. Die Landschaftsarchitektin und Architekturhistorikerin Claudia Moll geht dem Wirken dieser Pioniere der aufblühenden Schweizer Gartenkultur nach, die sich durch ein weltweites Handelsnetz mit einem opulenten, an Raritäten reichen Pflanzensortiment einen Namen machten.

Claudia Moll studierte Landschaftsarchitektur an der Hochschule für Technik Rapperswil sowie Architekturgeschichte und -theorie an der ETH Zürich. Von 2004 bis 2010 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Landschaftsarchitektur an der ETH Zürich. Neben Arbeiten zu Geschichte und Projekten der Landschaftsarchitektur in der Schweiz, freier journalistischer Tätigkeit und Engagement im Berufsverband ist sie seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesamt für Umwelt in Bern.

2019. 25 x 30 cm, Broschur 
235 Seiten, 160 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-386-2
CHF 65.00 / EUR 62.00

Gestaltet von Julia Ambroschütz und Tamaki Yamazaki

Auszeichnung: DAM Architectural Book Award 2019